30.05.2017

Pflegeplatzstatistik 2017

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T!ckermeldungen zum Thema: Betreiber von Pflegeheimen


 


15.07.2017

Alloheim-Seniorenresidenzen vor Verkauf ?

Nach noch unbestätigten Meldungen bereitet die amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft Carlyle Group, die Muttergesellschaft Alloheims, den Verkauf ihrer deutschen Pflegeheimtochter vor. Sie sei - so die Meldung - mit amerikanischen Investmentbanken, darunter JP Morgan - im Gespräch, um den Verkauf vorzubereiten. Weder Carlyle noch JP Morgan wollten die Meldung bestätigen, dementierten sie aber auch nicht.

Alloheim gehört zu den größten privaten Pflegeheimketten Deutschlands. Nach eigenen Angaben werden mit knapp 15.000 Mitarbeitern 155 Pflegeeinrichtungen, 27 Anlagen des Betreuten Wohnens und 13 ambulanten Pflegediensten betrieben. 2015 soll das Unternehmen knapp € 300 mio. Umsatz und ein Ergebnis von knapp € 33 mio. (Ebitda) erzielt haben. Die Gesellschaft ist zuletzt durch zahlreiche Übernahmen - etwa die AGO-, Procon-, Senator-, Senterra - Seniorenzentren stark gewachsen.

ID 2097985991Bet

 

Diakonien im Rhein-Kreis Neuss wollen fusionieren

Für die Stadt Neuss und den Rhein-Kreis Neuss gibt es jeweils eigenständige diakonische Träger. Ab 2019 soll sich das ändern: beide Träger wollen zu einem Anbieter verschmelzen. Ein Abbau von Leistungen sei, so Vorstand Havers, nicht geplant, es werde auch kein einziger der rund 1000 Mitarbeiter entlassen. Die angebotenen Leistungen ergänzten sich im Gegenteil: die Neusser sind stark in der Psychiatrie- und Behindertenarbeit, die Kreisdiakonie in der Alten- und Jugendhilfe. Die fusionierte Diakonie soll in Neuss ihren Sitz haben.

In der Altenhilfe bieten beide Träger in 6 Einrichtungen gut 400 Pflegeplätze an. Bis voraussichtlich 2019 werden mindestens 50 Plätze hinzukommen. Aktuell liegt ihr Marktanteil im vollstationären Bereich kreisweit bei rund 11 %. Die Caritas liegt im Vergleich bei gut 16%. In Sachen neue Einzelzimmer-quote haben sie diakonischen Träger ihre Hausaufgaben im Übrigen (fast) vollständig gemacht, hier hat die Caritas noch Nachholbedarf.

ID 343916082Bet, 1418807522Bet


14.07.2017

Katharinenhof übernimmt drei Pflegeheime in Hamburg

3 vollstationäre Pflegeheime mit gut 300 Betten betreibt der eigentlich auf ambulante Pflegeleistungen spezialisierte Dienstleister. Nach Übernahme dieser Einrichtungen durch die Deutsche Wohnen-Tochter Katharinenhof ist der Exkurs in die stationäre Pflege wohl beendet.

Für die Katharinenhof GmbH markiert die Übernahme die Präsenz in einem 2.westdeutschen Bundesland nach Niedersachsen. Alle anderen Pflegeheime - insgesamt 17 mit gut 1600 Betten (und fast 500 Seniorenwohnungen) - befinden sich in Berlin und Ostdeutschland.

Die Deutsche Wohnen Tochter agiert durchaus erfolgreich mit eigenem Markenkern: die unternehmensweite Asulastung in der Dauerpflege lag nach marktd!alog-Informationen zuletzt bei fast 97%.

ID 1329663437, -2080667162Bet

 

Capital Bay gewinnt Curata als neuen Betreiber

für Dresdner Pflegeheim. Die 2011 zum Pflegeheim umgebaute Einrichtung bietet auf 2600 qm 75 Pflegeplätze.

Der Investor will künftig weitere Pflegeimmobilien erwerben und strebt dazu mit Curata eine "strategische Partnerschaft" an.

ID 907913038Bet

 

Dorea erwirbt Senioren- und Fachpflegeeinrichtung in Köln

Die 2001 eröffnete Einrichtung hält 88 Pflegebetten (zuletzt zu rund 98% belegt) sowie 27 Seniorenwohnungen vor. Sie soll künftig auch von Dorea betrieben werden.

ID 9166


Haus Inselfrieden heißt jetzt " To Huus Nördernee"

Das Pflegeheim auf Norderney, wegen gravierender Pflegemängel und nachfolgender Insolvenz der damaligen Betreiberin unrühmlich bekanntgeworden, hat sich umbenannt. Die  jetzt von Sander Pflege betriebene Einrichtung konnte wieder Fachkräfte einstellen und damit mehr Pflegebedürftige aufnehmen, was 2016 voraussichtlich zu einer schwarzen Null in der Bilanz führen dürfte. Durch die Umbennung soll diese Entwicklung auch nach außen deutlich werden.

ID 8197

 

Wenn "nehmen" seeliger denn "geben" ist - das Diakoniewerk Bethel

Das Diakoniewerk Bethel ist mit 13 Klinik- und Pflegeeinrichtungen, rund 1700 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von gut € 75 mio. einer der größten freikirchlichen Betreiber im Land. An der Spitze der gGmbH steht Karl Behle, dem jetzt ein fast 50seitiger Untersuchungsbericht des Bundes der evangelisch-freikirchlichen Gemeinden (BEFG) eine sehr individuelle Sichtweise diakonischer Arbeit bescheinigt. Durch Tricksereien soll er das Unternehmen faktisch in seinen Privatbesitz gebracht haben, wie das Recherchenetzwerk CORRECTIV jetzt berichtete.

Details

ID 1380395864Bet

 

Projektentwickler kauft Seniorenheim

in Süderhastedt (Kreis Dithmarschen). Der plant, diie kleine Einrichtung (42 Betten) mit rund € 0,5 mio. zu modernisieren.

ID 6129


03.07.2017

Saarländischer Schwesternverband wächst zweistellig

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 meldet das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 14% auf knapp 120 mio. Euro. In Zukunft soll kräftig investiert werden: in der kommenden Dekade sollen rund 100 mio. Euro in ein breit angelegtes Investitionsprogramm fließen.

Der Heimbetreiber aus dem saarländischen Ottweiler ist vor allem in der Altenhilfe aktiv, in 5 Bundesländern werden knapp 25 Seniorenheime mit annähernd 2400 Betten vorgehalten, mindestens weitere 10 Objekte sind in Planung oder bereits im Bau.

ID -1611188639Bet

 


30.06.2017

 

Darmstädter Wohnstift vor Betreiberwechsel

Rund 300 Menschen haben in der Darmstädter (HE) Einrichtung ihr zuhause, mehrheitlich in Seniorenwohnungen. Das sind die Leidtragenden, nachdem ein häßlicher Streit zwischen Betreiber und Eigentümer publik geworden ist. Die Schließungsdrohung des Betreibers verursachte jedenfalls gehörige Unruhe unter den Bewohnern.

Festzustehen scheint, daß sich der Eigentümer, ein regionales Energieunternehmen, einen neuen Mieter/Betreiber suchen muß.

ID 2256

 

Betreiberwechsel in Hasbergen

Die erst 2005 in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten eröffnete Pflegeeinrichtung im Kreis Osnabrück wird zum 1.Juli 2017 von der Bremer Convivo-Gruppe übernommen. Das Haus hält 130 Pflegeplätze vor und war zuletzt zu 97% belegt. Der bisherige Geschäftsführer begründet den Schritt mit "fehlender Perspektive", da die Politik die privat betriebenen Pflegeheime nicht mehr fördere.

ID 9154

 


13.06.2017

 

Hamburger Senat will Planrecht für "Pflege & Wohnen"- Standorte ändern

Die Bezirke wurden angewiesen, kurzfristig keine Bauanträge zu genehmigen, die einem weiteren Betrieb als Pflegeeinrichtung zuwiderlaufen. Betroffen sind 6 Einrichtungen, die planungsrechtlich noch nicht entsprechend abgesichert waren. Diese müssen vertraglich mindestens 20 Jahre als Pflegeeinrichtung weitergeführt werden, nach 10 Jahren dürfen maximal 4 Einrichtungen innerhalb der Stadt verlegt werden, sofern diese zustimmt.

Hintergrund ist der angekündigte Verkauf von Pflege & Wohnen an einen Hedgefonds.

ID 92Bet

 

Caritasverband Regensburg übernimmt Trägerschaft

für das wirtschaftlich angeschlagene Pflegeheim in Hemau (Kreis Regensburg). Mit der Einstellung der neuen Heim- und Pflegedienstleiterin Carolin Gallenberg endet die Interimsleitung des BRK, dem der Trägerverein Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit zollt. Der vom bisherigen Trägerverein geforderte Lohnverzicht des Heimpersonals steht - trotz Ablehnung durch das Personal - nach wie vor im Raum, die Caritas kündigt eine Prüfung für jeden einzelnen Arbeitsvertrag an und verweist darauf, daß eine befristete Lohnabsenkung ein "legitimes Instrument der Arbeitsrechtlichen Kommission beim Caritasverband" sei. Die Einrichtung kommt damit zumindest finanziell wieder in ruhigeres Fahrwasser.

ID 8792


12.06.2017

Betreiber Curata auf neuem Kurs

2016 wurden die Anteile der Curata Care Holding GmbH von der deutlich kleineren Betreiberorganisation Bethke übernommen. Nach einer  Meldung des Branchendienstes CareInvest übernimmt Dieter Wopen, dem früheren Vorstand der Marseille-Kliniken, das Geschäft von Bethke. Erklärtes Ziel sei es, die derzeit 20 Curata-Standorte durch Erwerb und Neubau mehr als zu verdoppeln. In der Region Hannover sowie in Remscheid entstehen bereits Neubauten.

Bei seinen Expansionsplänen wird Wopen unterstützt von der vergleichweise jungen Berliner Capital Bay GmbH mit dem Schwerpunkt Immobilien-Investment.

ID 907913038Bet


09.06.2017

DOREA-Familie wächst um 6 weitere Pflegeheime

Der Berliner Heimbetreiber setzt seine Expansionspläne weiter um: Nach Übernahme der Betreiber Agitalis (2015), Meritus (2016),  der Margarethenhofgruppe zu Jahresanfang sind jetzt alle 4 niedersächsischen Pflegeheime der procuritas sowie eine weitere im Bundesland NRW zur "Dorea-Familie" gestoßen; ferner ein kleines Demenzpflegeheim eines insolventen privaten Einzelbetreibers im niedersächsischen Edemissen.

Damit gehören jetzt 37 Pflegeeinrichtungen - davon 34 Altenheime - direkt oder über Unternehmenstöchter zur Gruppe. Die Dorea-Häuser  konzentrieren sich in den Regionen Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, vereinzelt gibt es weitere Einrichtungen in Bayern, Hessen und dem Saarland. Bei seinen Expansionsbestrebungen untertstützt - zumindest in der Anfangszeit - wird Dorea durch das auf der Kanalinsel Jersey ansässige Private Equity Unternehmen Quadriga Capital, das bereits in den Verkaufsprozeß des Klinikbetreibers Ameos involviert war.

Zur procuritas-GmbH gehören jetzt noch 8 Pflegeeinrichtungen in NRW und Rheinland-Pfalz, dazu kommt ein Heimneubau in Duisburg.

ID 1331994893Bet, 1464960950Bet


01.06.2017

 

Vitanas steht vor Verkauf der Hamburger Tochter "Pflege & Wohnen"

Die Berliner Vitanas bestätigt Meldungen, nach denen Tochtergesellschaft "Pflege & Wohnen Hamburg GmbH" verkauft werden soll. Käufer könnte der amerikanische Investor "Oaktree Capital Management L.P" mit Sitz in Los Angeles sein. Die Verhandlungen seien fortgeschritten, uneins sei man sich noch über eine Aufteilung des Unternehmens in einen Pflege- und Immobilienbereich.

Vor rund 10 Jahren wurde das damals kommunale Pflegeunternehmen vom Hamburger Senat an Vitanas für rund € 65 mio. mit der Maßgabe verkauft, daß diese frühestens nach 10 Jahren weiterveräußert werden dürfen. Diese Frist ist jetzt verstrichen. Oaktree, ein Hedgefonds (umgangssprachlich: "Heuschrecke") ist Kennern nicht unbekannt: vor 7 Jahren wurde die Bremer Beluga-Werft von Oaktree erworben und ging danach in die Insolvenz.

Pflege & Wohnen ist die unangefochtene Nummer 1 im Hamburger Pflegemarkt und betreibt 14 stationäre Pflegeeinrichtungen an 13 Standorten. Der Marktanteil der rund 2600 Betten (Auslastung zuletzt 89%) beträgt knapp 15 % des Hamburger Pflegemarktes. Die Immobilien sind bis zu 34 Jahre alt, 6 wurden in den letzten 10 Jahren eröffnet. Die aufsummierte Einzelzimmerquote lag zuletzt bei knapp 50%. Pflege & Wohnen ist zudem Anbieter zahlreicher Wohnanlagen und Einrichtungen der Behinderten- und Obdachlosenhilfe.

Sollte die Transaktion zustande kommen, könnten unruhige Zeiten auf Hamburgs Pflegebedürftige und auch die Kommunalpolitik zukommen - die damalige Privatisierung der Hamburger Pflegeheime war nicht unumstritten.

ID 92Bet

 

AURISCARE verkündet Expansionspläne

Der Berliner Heimbetreiber kündet eine „Reihe Neubauvorhaben“ an und macht mit einem Neubau im brandenburgischen Bernau  (bei Berlin) gleich Nägel mit Köpfen: in 151 Einzelzimmern sollen insbesondere Demenzpatienten künftig nach „typischen AURISCARE-Standards“ betreut werden. Bisher betreibt das Unternehmen 2 Pflegeheime, 2001 und 2006 eröffnet (insgesamt 223 Plätze, letzte Belegung 99%) im bayerischen Kreis Fürth und im niedersächsischen Wilhelmshaven.

ID 9096, 1485528261Bet

 

Esslingens Stadtkämmerer ist zufrieden

Der städtische Eigenbetrieb präsentierte jetzt mit dem Jahresergebnis 2016 einen nahezu ausgeglichenen Haushalt: den Einnahmen von € 14,1 mio. stehen Ausgaben von € 14,4 mio. gegenüber, mit rund € 10 mio. sind die Personalausgaben der größte Brocken. Damit tragen sich die Einrichtungen selbst - keine Selbstverständlichkeit unter kommunal betriebenen Pflegeheimen mit ihren vergleichsweise überdurchschnittlichen Gehältern.

In (noch) 4 Dauerpflegeeinrichtungen werden 325 Senioren gepflegt, davon insgesamt 40 noch in Doppelzimmern. Die Auslastung liegt nach marktd!alog-Informationen bei rd.95% (ohne Neueröffnung 2016). Hinzu kommen 2 Angebote des "Betreuten Wohnens" und 3 Tagespflegeeinrichtungen.  Noch in diesem Jahr soll ein neues Pflegeheim in Oberesslingen eröffnet werden.

ID 1336473017Bet


28.05.2017

 

 

Es knirscht im SeniVita-Gebälk

Die schlechten Nachrichten wollen nicht enden: Nach den Holprigkeiten bei der Rückzahlung der laufenden Wandelanleihe, dem gescheiterten Bauvorhaben in Grettstadt (zumindest an vorgesehener Stelle), den Unruhen in den Einrichtungen in Emmering, Gernlinden und Maisach durch Schließung der Hauswirtschaften erließ nun die Heimaufsicht einen Aufnahmestopp und weitere Auflagen für die Pflegeeinrichtung Gräfenberg, in der noch vollstationäre Leistungen angeboten werden.

Anlaß waren Beschwerden, der die Aufsichtsbehörde bei einer anlassbezogenen Begehung am 18.Mai nachging. Ursache war eben jene Schließung der Hauswirtschaft, die gekündigten Hauswirtschaftsmitarbeiter meldeten sich danach geschlossen krank. Die Folge: es wurde weder gekocht, geputzt noch Wäsche gewaschen. Ein Angehöriger sprach vom "völligen Zusammenbruch" der hauswirtschaftlichen Versorgung". Einrichtungs- und Pflegedienstleitung und Pflegepersonal mußten Essensausgabe und Spüldienst übernehmen.

Für die erforderliche Pflege der 59 vollstationär betreuten Bewohner stand dadurch nicht mehr ausreichend Personal zur Verfügung. Die Auflage der Heimaufsicht ordnete eine "unverzüglich Abstellung" der vorgefundenen Mängel an, die Umsetzung soll "engmaschig" überwacht werden.

ID 8443, -37573697Bet

 


18.05.2017

 

Ameos übernimmt die Röpersberggruppe

Der schweizerische Gesundheitskonzern Ameos, im Norden und Osten Deutschlands prominent vertreten mit über 70 Einrichtungen, darunter 8 vollstationären Pflegeheimen, übernimmt die Ratzeburger Röpersberggruppe. Auch diese bietet - in deutlich kleinerem Maßstab - ein breites Portfolio aus Akut- und Rehabilitationsmedizin, eine Seniorenpflegeeinrichtung mit voll belegten 112 Dauerpflegeplätzen, Pflegehotel, Tagespflegen, Therapie- und Wellnesszentren, Seniorenwohnungen und ambulantem Pflegedienst. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes.

ID 1700739239Bet, -1923963025Bet

 

Alloheim Senioren-Residenzen übernimmt die Senterra AG

vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörde rückwirkend zum 1.Januar 2017. Der im hessischen Lich ansässige Betreiber hält nach marktd!alog-Informationen 1191 vollstationäre Betten in 12 Pflegeheimen (BE 1, BW 3, BY 2, HE 1, NW 3, RP 1, SN 1) vor, hinzu kommen meist eingestreute Kurzzeit- und Tagespflegeplätze und ein ambulanter Pflegedienst in Hamm (NW). Die unternehmensweite Gesamtauslastung betrug zuletzt gut 91%. Die Einrichtungen wurden überwiegend in den 00er Jahren in Betrieb genommen.

ID -1558897226Bet, 2097985991Bet

 

Regiomed übernimmt die Einrichtungen der Schwesternschaft Coburg endgültig

Mit der jetzt erfolgten Zustimmung aller Gesellschafter und Aufsichtsräte des fränkisch-thüringischen Klinikverbundes Regiomed ist die Übernahme der insolventen Schwesternschaft Coburg endgültig in trockenen Tüchern. Darunter befinden sich die Berufsfachschulen sowie  ein Seniorenwohn- und ein Seniorenpflegezentrum. Regiomed baut damit seine Präsenz auf 9 Wohn-/Pflegeeinrichtungen, darunter 7 der vollstationären Seniorenpflege, mit gut 500 Pflegebetten aus.

ID 1304686821Bet


12.05.2017

 

„Deutsche Wohnen AG“ meldet starkes Ergebnis

im 1.Quartal 2017. Im Segment Pflege und Betreutes Wohnen betrug der Ergebnisbeitrag € 12,5 mio. (Vorjahr € 4,6 mio.).

2016 hatte die Deutsche Wohnen in der bisher größten Einzeltransaktion auf dem Pflegemarkt ein Pflegeheimportfolio mit 28 Objekten und einem Gesamtvolumen von gut € 420 mio. erworben. Diese Zukäufe, Jahresmiete etwa € 27,3 mio.,  seien „zwischenzeitlich vollständig integriert“. Darüber hinaus ist das Unternehmen mehrheitlich an der „Katharinenhof Betriebs-GmbH„ beteiligt, die bundesweit 20 Wohn- und Pflegeeinrichtungen betreibt. Deren Auslastung betrage „seit Jahren überdurchschnittliche 97%“, so die AG. Die kürzlich erfolgte Grundsteinlegung einer neuen Pflegeeinrichtung in Mittelsachsen könnte nach längerem Stillstand eine höhere Expansionsorientierung in Ostdeutschland, dem hauptsächlichen Operationsgebiet des Katharinenhofs, andeuten.

ID -2080667162Bet, 1794VeU

 

SeniVita schließt Hauswirtschaftssparte

Die "SeniVita Sozial gGmbH", Betreiberin der zur Unternehmensgruppe gehörenden Pflegeeinrichtungen mit ambulanter Betreuung, schließt die Hauswirtschaftssparte mit ca.160 Arbeitsplätzen. Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ver.di wurde eine Einigung erzielt, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Einigen soll eine Umschulung zu Pflegefach-und Hilfskräften angeboten werden. Die bisherige Form der Hauswirtschaft "entspreche nicht mehr den betrieblichen Erfordernissen", heißt es in der Unternehmensmitteilung. Es werden Einsparungen i.H. € 2,5 mio./jährlich erwartet, die bereits im 2.Halbjahr 2017 erste Ergebnisse zeitigen sollen.

ID -37573697Bet


04.05.2017

AWO-Müritz verkauft Penzliner Pflegeheim

Die AWO will ihr Pflegeheim in Penzlin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte, MV) versilbern. Die 1993 eröffnete Einrichtung verfügt über 49 fast komplett belegte Pflegebetten. Die Zukunft des Hauses scheint nicht gefährdet, ein Betreiberwechsel kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Hintergrund ist ein finanzieller Engpaß, ausgelöst durch horrende Gehälter zweier inzwischen ausgeschiedener Führungspersonen der AWO, in dessen Zusammenhang sogar die Staatsanwaltschaft tätig wurde.

ID 9036


28.04.2017

 

DRK Baden-Baden bereitet Rückzug vor

Ähnlich einem Optimisten, dessen Glas halbvoll statt halbleer ist, beschreibt der DRK-Kreisverband Baden-Baden seinen Rückzug aus der stationären Altenpflege mit "Um- und Aufbruch...Weichenstellung für die Zukunft". Pessimisten würden es wohl eher als Vermeidung einer Insolvenz definieren.

Es geht um die künftig geltenden Betriebsvorgaben in Baden-Württemberg. Eine Anpassung der beiden vom DRK betriebenen Pflegeeinrichtungen mit gesamt 74 Pflegeplätzen und verbundenen 139 Seniorenwohnungen kann sich der Verband nicht leisten - deshalb sollen sie einem neuen Eigentümer und Betreiber zugeführt werden.

Bereits im bevorstehenden Mai soll für die erste DRK-Pflegeeinrichtung samt Wohnanlage Vollzug gemeldet werden.

ID 1464516512Bet, 1433581886Bet, 8138, 9025


21.04.2017

 

Christoffel-Blindenmission will Pflegeheim aufgeben

Weltweit engagiert sich der eingetragene Verein für Blinde und sehbehinderte Menschen. Im oberbergischen Nürmbrecht betreibt er ein Pflegeheim auch für nicht sehbehinderte Senioren mit 92 Betten.

Das will der Verein möglichst noch dieses Jahr abgeben und sucht per Markterkundungsverfahren einen Käufer und Nachfolgebetreiber. Der soll die Traditionen und Werte des Hauses fortführen. Geschäftsführer Peter Schießl sieht die Pflegeeinrichtung „hervorragend geführt“ und in einer „sicheren und stabilen wirtschaftlichen Situation“. ID 8987 

 

Christliches Jugenddorf beendet Ausflug in die Seniorenpflege

Rund 50 unterschiedliche Angebote hält der eingetragene Verein in Rheinland-Pfalz für junge Menschen vor. Und ein Seniorenpflegeheim. Doch Fachkräfte hierfür sind dünn gesät, die 69-Betteneinrichtung konnte zuletzt nur mit 52 Senioren belegt werden, mutiert damit zum Verlustgeschäft.

Das soll geändert werden, der CJD sucht einen neuen Betreiber. Die Kommune - der die Immobilie gehört - bedauert den Rückzug. Mit dem CJD geht der sechste Betreiber seit Eröffnung des Seniorenpflegeheims 1994. ID 3783


31.03.2017

Kamp-Lintfort: Caritas sorgt sich um die Altenpflege

Daher lud sie Poilitiker nach Kamp-Lintfort ein, um sich auszutauschen. Angesprochen wurde der Stellenwert stationärer Altenpflege sowie der Fachkraftmangel. Die Vorstellung, die Altenpflege mit ambulanten Diensten und Nachbarschaftshilfen bewältigen zu können,bezeichnete die Vertreterin des Caritasvorstandes Moers-Xanten als "blauäugig".

Staatssekretärin Hoffmann-Badache bestätigt administrative Fehler, weil viele Träger noch keinen Bescheid darüber hätten, welche Kosten sie zu berechnen haben. "Wir haben die Komplexität der Materie unterschätzt", so die Staatssekretärin.

Die Verdoppelung der Abschreibungsdauer auf 50 Jahre und die 80%ige Einzelzimmerquote sind nach Meinung des Vertreters des Caritasvorstandes Geldern-Kevelaer nicht geeignet, neue Pflegeheime zu bauen bzw. umzubauen. In Kamp-Lintfort würden die Pflegeplätze jetzt schon knapp, im Seniorenzentrum St.Josef gäbe es eine Warteliste von 70 Pflegebedürftigen.

 

Betreiberwechsel bei Pflegeeinrichtungen Sohland

Zwei stationäre Seniorenpflegeheime, Betreutes Wohnen und ein ambulanter Pflegedienst gehören zum Portfolio des im sächsischen Landkreis Bautzen beheimateten Unternehmensmit Joachim Pecenka an der Spitze. Vor 15 Jahren hatte er das erste private Seniorenheim Sachsens gegründet. Ab Mai will der inzwischen 70jährige in den Ruhestand treten. Ein Nachfolgeunternehmen steht auch schon fest-nur  die Zustimmung dessen Aufsichtsgremiums steht noch aus.

ID 1441019886Bet

 


24.03.2017

 

Caritas-Mannheim stellt Weichen in Richtung Zukunft

Unter anderem zehn vollstationäre Pflegeeinrichtungen (davon 8 in der Seniorenpflege) betreibt der kirchliche Träger in und um Mannheim,  bietet damit knapp 800 Pflegebedürftigen eine Heimat. Doch die Hälfte dieser Häuser ist modernisierungsbedürftig, was sich auch in der bescheidenen unternehmensweiten Auslastung von zuletzt rund 70% niederschlägt. € 30-35 mio. sollen daher in den nächsten 3 Jahren in Baumaßnahmen fließen. Auch personell wird aufgerüstet: aus dem bisherigen Führungsduo wurde - zumindest temporär - ein Trio.

ID 5229, 7396, 7714, 8894


16.03.2017

Alloheim Ludwigsburg in „Stabilisierungsphase“

So zumindest sieht es der Landesleiter des Verbandes der Ersatzkassen (VDEK). Wie berichtet, wurde dem Haus letztes Jahr wegen diverser Mängel von der Heimaufsicht ein Aufnahmestopp auferlegt. Im Ergebnis von seither weiteren 3 Kontrollbesuchen wurden deutliche Verbesserungen für die Bewohner konstatiert, die errechnete Pflegenote für den Bereich „Pflege“ stieg von 3,2 im Sommer 2016 auf jetzt 1,3. Gleichwohl gelte der Aufnahmestopp unverändert fort, die Kontrollfrequenz bleibe erhöht. Ob es einen Zusammenhang zwischen den aufgedeckten Pflegemängel und dem ungeklärten Tod einer Heimbewohnerin gibt, ist weiterhin Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen.

ID 8482

 


10.03.2017

 

NRW: Kplus-Verbund fühlt sich ausgegrenzt

Um den künftig geltenden Gesetzesvorgaben Rechnung zu tragen, hat die kirchliche Betreiberkooperation ihre Hausaufgaben gemacht: Pläne und Finanzierung eines geplanten Ersatzbaus stehen, der Bauantrag ist genehmigt. Nur die Zustimmung der Bezirksregierung steht aus. Entsprechend der neuen Regelung will die nur 80 Plätze zulassen. Auf rund 10% der bisher angebotenen Pflegeplätze kann der Betreiber notgedrungen verzichten, die Einhaltung der Obergrenze von 80 Plätzen bedeutete aber  eine jährliche Mindereinnahme von rund € 4 mio. Ob der Ersatzbau daher rechtzeitig zum Inkrafttreten der künftig geltenden Vorgaben fertig wird, ist ungewiß.

ID 1658

 


10.02.2017

 

Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach ist stolz auf das Erreichte

Die städtische Tochter-GmbH zieht Bilanz und präsentiert den Wirtschaftsplan 2017. Danach betrug der Umsatz der 5 Tochtergesellschaften mit gut 900 Beschäftigten im vergangenen Jahr rund € 35 mio. Im laufenden Jahr 2017 soll die Altenheimtochter ein Überschuß von knapp € 60.000.- erzielen. In den vergangenen 14 Jahren seien rund € 35 mio. in die Modernisierung bzw. Ersatzbauten der 7 Pflegeheime geflossen. Noch diesen Monat ist die Eröffnung eines Ersatzbaus vorgesehen.

Nach marktd!alog-Informationen werden von der Holding im Stadtgebiet insgesamt 618 vollstationäre Pflegeplätze (davon 569 Einzelzimmer) vorgehalten, von denen zuletzt 613 belegt waren. Hinzu kommen 2 Tagespflegestationen, 12 Seniorenwohnungen und ein ambulanter Pflegedienst.

 

ID -1682546435Bet


01.02.2017

 

Sozialwerk der "Armen Brüder" droht weiterer Millionenverlust

Millionen konnte die katholische Ordensgemeinschaft, in der Senioren- und Wohnunslosenhilfe aktiv, von Spendern einsammeln. Doch das war den Verantwortlichen nicht genug, daher legten sie über € 7 mio. beim wundersamen Geldvermehrer Infinus an, doch deren Schneeballsystem geriet ins Stocken und dann pleite, Tausende Anleger verloren ihr Geld, auch die "Armen" Brüder.

Jetzt wurden sie vom Infinus-Insolvenzverwalter auf Rückzahlung weiterer € 5,5 mio. verklagt. Begründung: Infinus hatte einen Kredit der Armen Brüder in dieser Höhe zurückgezahlt, allerdings zu einem Zeitpunkt, zu dem sie eigentlich bereits insolvent war. Daher reichte der Insolvenzverwalter Klage ein. Deren Erfolgsaussichten scheinen indes eher gering zu sein, so der Tenor nach dem Prozeßauftakt am 31.Januar.

Das Sozialwerk betreibt in der Altenhilfe das Düsseldorfer Johannes-Höver-Haus mit rund 190 - fast voll belegten - Pflegebetten. Die bei Infinus verspekulierten Beträge sollten auch zur Modernisierung des 1985 eröffneten Pflegeheims verwendet werden.

ID 8807


20.01.2017

 

Klinikum Fulda gibt den Betrieb von Seniorenpflegeheimen auf

Die in 2016 bekanntgewordenen Pläne des Fuldaer Klinikums, seine beiden Pflegeheime abzugeben, haben mit der Übernahme der Pflegeeinrichtungen durch das örtliche DRK ihren Abschluß gefunden. Übertragen wurde  die Betreibergesellschaft, an den Eigentumsverhältnissen der Immobilen (Kommune und eine regionale Holding) ändert sich nichts.

Die beiden Pflegeheime bieten in der nordhessischen Metropole insgesamt 220 Pflegebetten, die zuletzt zu gut 95% (Kreisdurchschnitt: 86,7 %, Stand Mai 2016) belegt waren. Während die größere der beiden Pflegeeinrichtungen durch einen Ersatzneubau 2011 den aktuellen Standards entspricht (etwa durch 100% Einzelzimmer), ist die zweite Einrichtung, deren Gebäudesubstanz teilweise bis ins Jahr 1730 zurückreicht, ein Sanierungsfall. und dem Vernehmen nach auch Auslöser für die Entscheidung des Klinikums, aus dem Heimbetrieb auszusteigen.

Das DRK-Fulda, nach eigenem Bekunden „expansionsorientiert“, weitet durch die Übernahmen seine Aktivitäten deutlich aus. Mit jetzt 5 vollstationären Pflegeheimen und knapp 400 Pflegebetten hält es im Landkreis Fulda einen Marktanteil von gut 14% im vollstationären Bereich und verringert den Abstand zum örtlichen Marktführer (rund 650 Betten) beträchtlich.

ID 1092Bet

 


13.01.2017

 

DOREA-Familie bekommt Zuwachs

DOREA setzt seine Expansion mit der Übernahme der Margarethenhof-Pflegeeinrichtungen fort. Die Margarethenhof GmbH ist mit 13 Pflegeheimen, davon 10 für die Seniorenpflege, in Bayern (2), Hessen(6), Niedersachen(2), NRW (2)und im Saarland(1) aktiv. Hinzu kommen über 320 Wohnungen des "Betreuten Wohnens" und ein ambulanter Pflegedienst.

Die gut 950 Pflegebetten im Seniorenbereich waren nach marktd!alog-Informationen zuletzt zu etwa 78% belegt.Die Kartellbehörde muß den Verkauf noch absegnen.

ID 1424377815Bet


09.01.2017

 

Düsseldorfer Sana-Pflegeheime vom DRK gekauft

Die bereits berichtete Übernahme der beiden Sana-Pflegeheime in Düsseldorf wurde jetzt vollzogen. Das am Gallberg liegende Seniorenzentrum mit 2 Pflegebereichen (136 und 61 Pflegebetten) sowie das in Benrath liegende Haus mit 84 Pflegebetten wurde vom DRK gekauft und künftig auch betrieben.

Klarheit herrscht jetzt auch über die Zukunft des Hauses am Gallberg, das in der jetzigen Form nicht mehr betriebsfähig ist. Ein Projektentwickler stemmt einen Ersatzbau, auch das Grundstück steht fest. Bis Mitte 2018 soll die neue Immobilie mit einem größeren Pflegeplatzangebot im geschlossenen Bereich - dem einzigen in Düsseldorf - stehen.

ID 1868,1967

 


06.01.2017

 

Evangelische Perthes-Stiftung hält

seit 1. Januar mit 51% die Mehrheit an den "Ev.Pflegedienste im Kirchenkreis Hamm". Diese betreiben das örtliche Amalie-Sieveking-Haus (64 Pflegeplätze und 39 Seniorenwohnungen), ferner 4 Sozialstationen mit ambulanten Pflegediensten. Bisher hielt die Perthes-Stiftung 9 % der Anteile. Abgetreten wurden die Anteile von den Valeo-Kliniken GmbH, die sich mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten.

ID -568097044Bet

 

"Barnimpark" zurück in der DRK-Familie

Vor 10 Jahren wurde das DRK-Pflegeheim im brandenburgischen Barnim wegen eines Insolvenzverfahrens vom Buckower Bildungsverein per Mietvertrag übernommen, seit Jahresanfang wird die Pflegeeinrichtung wieder vom örtlichen DRK-Verband betrieben. Dank der von beiden Seiten betont guten Zusammenarbeit ändere sich für Bewohner und Pflegekräfte praktisch nichts, nur die Heimleitung wechselte "aus eigenem Wunsch".

ID 4769