07.09.2018

Neu: Monatsübersicht September 2018 (mehr)


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Kostenlose Kurznachrichten über den Pflegemarkt.

T!ckermeldungen zum Thema: Betreiber von Pflegeheimen



Alloheim will CMS-Pflegestifte übernehmen

31.10.2018. Rund 23 Pflegestifte der Kölner CMS-Consulting sollen von der Alloheim SE übernommen werden. CMS bietet rund 2000 Pflegebetten in 4 Bundesländern, der Schwerpunkt liegt in NRW.  Gegründet wurde CMS 1990 von der Familie Rosenthal. Alloheim-Geschäftsführer Rainer Hohman sagte, man freue sich, „dass wir die Gründerfamilie Rosenthal von einer Partnerschaft mit Alloheim überzeugen konnten“.

Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes. ID 1333094252Bet, 2097985991Bet


Korian gibt Gelsenkirchener Pflegeheim auf

28.10.2018. Das unter Curanum-Dach betriebene Franziskushaus in Gelsenkirchen (NW) wird ab 1.November von einer neuen, ebenfalls privaten Betreiberorganisation, geführt. Die 1989 eröffnete Einrichtung verfügt eigentlich über 72 Pflegebetten, fast ausschließlich in Doppelzimmern. Sie unterliegt daher einem Aufnahmestopp und war zuletzt von 60 Pflegebedürftigen belegt. Der neue Betreiber plant ab 2019 umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen. ID 1020


Paul-Gerhardt-Werk expandiert

27.10.2018. Nach der geplatzten Fusion mit der Diakonie Kork expandiert der Offenburger kirchliche Heimbetreiber nach Baden-Baden. Voraussichtlich ab Anfang 2019 übernehmen die Offenburger zwei Pflegeheime mit gesamt knapp 200 Betten eines ebenfalls kirchlichen Heimbetreibers, der damit sein  Engagement in der Altenpflege beendet. Alle verantwortlichen Aufsichtsgremien haben die Vereinbarung inzwischen abgesegnet.

Bisher betreiben die Offenburger 3 vollstationäre Pflegeheime mit insgesamt knapp 300 Pflegebetten  sowie knapp 140 Seniorenwohnungen ausschließlich in Offenburg.

ID 8546, 10503, -667692801Bet, 1478358210Bet

 

AWO übernimmt AWO-Pflegeheim und plant Zusammenschluß in Mecklenburg

27.10.2018. Der AWO Regionalverband Demmin übernimmt das AWO Altenpflegeheim Penzlin des benachbarten Kreisverbandes AWO-Müritz. Der ist durch Machenschaften früherer Leitungspersonen in erhebliche  finanzielle Schwierigkeiten geraten - wir berichteten.

Darüber hinaus regt Demmin den Zusammenschluß  der 4 AWO-Kreisverbände der Region zu einem gemeinsamen AWO-Verband „Mecklenburgische Seenplatte“ an. Der könne Aufgaben wir Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Datenschutz übernehmen. Die Regionalstrukturen sollten hingegen erhalten bleiben. ID 2631


BPA scheitert auch vor dem BGH

26.10.2018. In der seit 2016 laufenden Klage des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) gegen unzulässige Beihilfen kommunaler Betreiber ist der Verband nach Land- und Oberlandesgericht auch vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Der BGH hat die Beschwerde des Verbandes gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen.

Im Kern ging es um die Subventionierung sozialer Leistungen, etwa von Pflegeheimen, durch kommunale Gliederungen. Im Heimbereich erreichen diese nicht selten 6stellige Beträge, bei Großstädten sind diese in der Vergangenheit auch schon Millionenbeträge angefallen. In der Praxis führen die zu Wettbewerbsverzerrungen gegenüber privaten Anbietern, die Verluste ggf. selbst tragen müssen. Insbesondere beim gegenwärtigen Fachkraftmangel fallen sie ins Gewicht, da kommunal Angestellte meist nach den deutlich höheren Tarifen des öffentlichen Dienstes bezahlt werden.

Die Klage richtete sich gegen die Stadt Regensburg als Träger ihrer Tochtergesellschaft Regensburger Seniorenstift GmbH.Die Stadt Regensburg begrüßte das Urteil als "Obsiegen (der) kommunalen Eigenständigkeit" und der historisch gewachsenen Aufgabe der Daseinsvorsorge "gegen globale Marktinteressen".


Radeberg reduziert Pflegeplätze

25.10.2018. Der Eigenbetrieb der Stadt Radeberg (Kreis Bautzen,SN) reduziert seine Pflegeplätze auf 170. Hintergrund ist, daß bisher keine neuen Pflegefachkräfte gewonnen werden konnten und die vorgeschriebene Fachkraftquote unterschritten sei. Immerhin könnten dadurch mehr Heimbewohner in stark nachgefragten Einzelzimmern unterkommen, so der OB in einer Pressemitteilung. Bisher werden nur knapp 60 Einzelzimmer in dem 1990 eröffneten Plattenbau angeboten.

Für das kommenden Jahr werde wegen der Minderbelegung ein Fehlbetrag von bis zu € 150.000 einkalkuliert. Im Jahr 2017 wurde noch ein Plus von gut € 200.000.- erwirtschaftet. ID 8405


DRK-Kreisverband stößt Pflegeheime ab

20.10.2018. Der DRK-Kreisverband Rendsburg-Eckernförde will  aus der Altenpflege aussteigen und seine 3 Pflegeheime im Kreis Rendburg-Eckernförde (SH)abstoßen. Wie der Kreisverbandsvorsitzende bestätigt, seien entsprechende Verträge mit einem französischen Investor bereits geschlossen, den Heimbetrieb soll eine in Berlin ansässige private Betreiberorganisation übernehmen. 2 der Pflegeimmobilien gehören dem Kreisverband. Hintergrund sei die „anhaltend schwierige finanzielle Lage“ der Pflegeheime, so der Vorsitzende. Die endgültige Entscheidung fällt die DRK-Kreisversammlung Anfang November.

Bisher hält der Kreisverband rund 230 Dauerpflegeplätze vor, die zuletzt zu 86% belegt waren. Ferner werden ein ambulanter Pflegedienst sowie Seniorenwohnungen vorgehalten. ID 877580325Bet

Münsteraner Klarastift in Bedrängnis

12.10.2018. Der im Juni verhängte Aufnahmestopp reißt ein tiefes Loch in die Kasse des Münsteraner Pflegeheims, die aktuelle Belegungsquote nähert sich der 80%-Marke. Insgesamt soll ein Defizit von rund 300.000 Euro aufgelaufen sein. Die Pflegemängel sind Ausdruck eines tiefer liegenden Problems, so das Ergebnis einer Wirtschaftprüfungsgesellschaft, die nach dem Aufnahmestop beauftragt wurde. Die gesamte Struktur des Stifts sei wirtschaftlich "risikobehaftet" und einer guten Pflege "nicht dienlich".  ID 10131

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NOVITA will Belegungsstopp für Penzberg aufheben

11.10.2018. Der neue Betreiber des Seniorenzentrums in Penzberg (Kreis Weilheim-Schongau, BY) will den vom früheren Betreiber selbst auferlegten Belegungsstopp aufheben. Dadurch sollten die Modernisierungsarbeiten ermöglicht werden. Die müssen zur Anpassung an die gesetzlichen Vorgaben und bis 2021 erfolgen, damit die Einrichtung nicht ihre Betriebserlaubnis verliert. Inklusive Kurzzeitpflege verfügt das Haus eigentlich über 122 Plätze, davon waren zuletzt 88 belegt. Der neue Immobilieneigentümer, die Münchner Thomas-Wimmer-Stiftung, will so bald als möglich mit der Modernisierung beginnen und hat jetzt Kontakt zur Heimaufsicht aufgenommen. NOVITA will keine Modernisierung, da sie zusammen mit WOB-Immobilien einen Neubau an anderer Stelle in Penzberg plant. ID 8790.

 

Betreiber Specht & Tegeler übernimmt drittes Pflegeheim

Mit dem Haus am Deichfluß in Stuhr (Kreis Diepholz, NI) übernimmt die gemeinsame Betreibergesellschaft der Spechtgruppe und  der tegeler Pflege & Gesundheit GmbH zum 1.November ihre dritte Pflegeeinrichtung. Der Pachtvertrag des noch-Betreibers Senioren Wohnpark Weser läuft aus und ist nicht verlängert worden.

Das Haus mit 72 Pflegeplätzen (33 Einzelzimmer), zuletzt zu fast 95% belegt, wurde 1998 neu eröffnet. Mit dem Haus am Deichfluß verfügt Betreiber Specht & Tegeler dann über gut 200 Pflegeplätze (ohne Muttergesellschaften) in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. ID 1277890215Bet


 

 



Paul-Wilhelm-Kraul-Haus erlegt sich Aufnahmestopp auf

Das vom DRK betriebene Pflegeheim in Velpke (Keis Helmstedt, NI) hat sich nach Beschwerden von Angehörigen selbst ein Aufnahmestopp auferlegt. Angehörige kritisieren vor allem Hygienemängel. Der DRK-Chef räumt „vorübergehende Personalengpässe“ und „zeitweilige Probleme mit einer Renigungsfirma“ ein.

Das Pflegeheim war im März 2018 um 44 Dauerpflegeplätze für Demenzkranke und Schwerstpflegebedürftige erweitert worden. ID 6941


Novita übernimmt am Montag den Betrieb des Penzberger Seniorenzentrums

28.09.2018. Das hat am Freitag des Landgericht München entschieden. Heimeigentümer Thomas-Wimmer-Stiftung (TWS) bestätigte, daß es "kein Betretungsverbot" gäbe. Die Richterin kritisierte die Beteiligten, sie würden den Streit "auf dem Rücken von 80 Heimbewohnern austragen". Der Anwalt der TWS kündigte Berufung an. Damit wäre die nächste Runde in dem Streit eröffnet. ID 8790

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AWO-Kreisverband Müritz kämpft um wirtschaftliche Existenz

Beim Kreisverband scheint es ans Eingemachte zu gehen: nach bisher noch unbestätigten Meldungen wurde das AWO Altenpflegeheim Penzlin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte, MV) verkauft. Die 1993 eröffnete Einrichtung hält insgesamt 49 Pflegebetten vor, von denen zuletzt 48 belegt waren. Es ist die einzige Dauerpflegeeinrichtung in dem 4000-Seelenstädtchen.

Der Kreisverband macht schon länger durch negative Schlagzeilen von sich reden, der inzwischen ausgetauschten Führungsmannschaft wurden überhöhte Funktionärsgehälter, Mißwirtschaft und Korruption vorgeworfen. Auch die Gemeinnützigkeit scheint zur Disposition zu stehen. ID 1494014998Bet

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Betreiber-Frischling startet mit zwei Neueröffnungen

26.09.2018. Eine letztes Jahr neu eingetragene Betreiber-GmbH nimmt Anfang Oktober mit gleich 2 Neueröffnungen in Neumünster (SH) und Remscheid (NW) den Heimbetrieb auf. Für 2019 und 2020 sind mindestens zwei weitere Neueröffnungen geplant. ID 5940, 8300, 1537974174Bet.

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Cura Sana auf Wachstumskurs

21.09.2018. Mit der Fertigstellung des neuen Pflegeheims im rheinhessischen Sprendlingen steht der Betreiber aus Bad Camberg kurz vor dem Durchbruch der Schallmauer von 1000 Pflegebetten. Geknackt wird die voraussichtlich noch dieses Jahr, denn  zwei weitere Neueröffnungen sind noch für 2018 geplant.ID -1777368007Bet

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Rastatter Martha-Jäger-Haus soll unter die Fittiche des Klinikums Mittelbaden schlüpfen

21.09.2018. Das einzige kommunale Pflegeheim Rastatts (BW) soll zum 1.1.2019 unters Dach des ebenfalls kommunalen Klinikums Mittelbaden schlüpfen. So stand es in der Vorlage zur Gemeinderatssitzung am 24.September. Da Verwaltungs- und Finanzausschuß bereits zugestimmt haben, gilt ein entsprechender Beschluß des Gemeinderats als sicher.

Das Klinikum betreibt bereits 5 Seniorenheime mit insgesamt knapp 600 Betten im Kreis Raststatt. ID 6428


SeniVita und das BRK kooperieren

21.09.2018. Die  SeniVita Social Care, Betreiber hauptsächlich von Seniorenwohnanlagen und der Kreisverband Bayreuth des BRK wollen künftig enger zusammenarbeiten. In der Vergangenheit konnten beide Anbieter bereits erfolgreich im Bereich der Speisenversorgung kooperieren.

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"SeniorInnenEinrichtungen der Hansestadt Lübeck" richten sich neu aus

20.09.2018. Die städtischen Senioreneinrichtungen stehen vor einschneidenden Veränderungen. Fest steht bereits die Schließung von 2 der 8 Seniorenheime. Die Einrichtung in der Schönböckenerstraße soll bereits im Dezember 2018 geschlossen werden statt, wie ursprünglich vorgesehen, im Juni 2019.

Für drei der verbleibenden 6 Einrichtungen steht die Entscheidung über deren Zukunft an. Sie sind stark modernisierungsbedürftig, da  allesamt seit fast 50 Jahren in Betrieb. Bis Frühjahr 2019 soll die Entscheidung fallen. ID -7827927Bet.

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Ab Oktober: der neue BetreiberReport !

 

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Diakoniewerk Bethel tritt aus der Diakonie aus

15.09.2018. Das Diakoniewerk Bethel hat die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland verlassen und benennt sich in Gesundheitswerk Bethel um. Damit kommt es einem Rauswurf zuvor.

Hintergrund waren Recherchen des Recherchenetzwerkes Correctiv, dass das dubiose Geschäftsmodell des vormaligen Diakoniewerks Bethel (nicht zu verwechseln mit den v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel) unter die Lupe nahm und die Staatsanwaltschaft u.a. wegen Unterschlagung zu Ermittlungen veranlasste. Diese wurden später mangels Beweis eingestellt. Die Diakonie kam dennoch zu dem Ergebnis, dass Grundsätze diakonischer Arbeit erheblich verletzt wurden.

Das Gesundheitswerk betreibt mehrere Kliniken und ist in der Altenpflege in 4 Bundesländern aktiv, knapp 1.000 Dauerpflegeplätze werden vorgehalten. ID 1380395864Bet

Zum Correctiv-Originalbeitrag (aus 2017).

 

Streit um Penzberger Seniorenzentrum nimmt skurrile Formen an

15.09.2018. Im Streit um den Betrieb des einstigen städtischen Seniorenzentrums (wir berichteten) konnten sich Neueigentümer Thomas-Wimmer-Stiftung (TWS)und der ursprünglich vorgesehene Betreiber Novita GmbH bzw. die dahinterstehende-Stiftung nicht einigen. Damit ist weiterhin offen, wer ab 1.Oktober Betriebsträger des Pflegeheims ist. Die Novita-Stiftung hat inzwischen einen Rechtsanwalt eingeschaltet, will die Betriebsträgerschaft notfalls per einstweiliger Verfügung erzwingen.

In besagtem Treffen hatte die der AWO-München nahestehende TWS der Novita-Stiftung einen 4jährigen Betreibervertrag angeboten unter der Bedingung, die erforderlichen Umbauten im laufenden Betrieb vornehmen zu können. Bis spätestens 2024 muß die Pflegeeinrichtung den geltenden Betriebsvorgaben angepaßt werden. Das hat die Novita-Stiftung abgelehnt. Sie favorisiert nach dem Auslaufen des jetzigen Betreibervertrages einen Ersatzbau an anderer Stelle. Mit im Boot: die Grünwalder WOB-Immobilien, die den Ersatzbau als Kapitalanlage vermarkten will. ID 8790.

Update 17.09.2018: Nach ersten Meldungen hat das Landgericht München II dem Antrag der NOVITA auf einstweilige Anordnung stattgegeben. Damit kann NOVITA die Betriebsträgerschaft des Penszberger Seniorenzentrums für 4 Jahre vorerst übernehmen zu den Bedingungen des vorherigen Betreibers. Zwar ist die TWS Eigentümer der Immobilie, rechtskräftig ist das aber erst mit Eintragung im Grundbuch. Das aber kann dauern. Die TWS hat nach eigenen Angaben noch keine Kenntnis von der Gerichtsentscheidung, will aber ggf. Beschwerde dagegen einlegen. Eine Entscheidung in der Hauptsache ist die einstweilige Anordnung nicht. Aber auch diese Entscheidung kann dauern.

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Betreiberkette Korian präsentiert Halbjahresergebnis 2018

13.09.2018. Der französische Korian-Konzern, in Deutschland Muttegergesellschaft zahlreicher Betreibergesellschaften wie Curanum und Casa Reha, präsentiert sein Halbjahresergebnis 2018. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung verkündet, "erwirtschaftete der Korian-Konzern im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 1.634 Mio. Euro".Der operative Gewinn "steigt auf 143 Mio. Euro, was 8,8% des Umsatzes entspricht". Der "Nettogewinn des Konzerns beträgt 55 Mio. Euro (+43.3%)."

 


Personelle Änderungen in der CURATA-Geschäftsführung

 

10.09.2018. In der Geschäftsleitung der Berliner Betreibergesellschaft kommt es zu Änderungen: Thomas Paul, neben Dieter Wopen einer der beiden Geschäftsführer, tritt aus dem Unternehmen aus. Wopen würdigt die Verdienste Pauls als „Architekt der neu erstarkten Gesellschaft“.  ID 907913038

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AWO Oberlausitz startet neuen Pflegedienst

04.09.2018. Zum 1.September ist der zweite Pflegedienst des Arbeiterwohlfahrt-Kreisverbandes Oberlausitz in Löbau (Kreis Görlitz, SN) in Betrieb gegangen.  In Görlitz besteht bereits ein mobiler Pflegedienst, der zuletzt 42 pflegebedürftige Senioren betreute.

Der neue Dienst richtet sich auch an behinderte Menschen. Hier sieht AWO-Kreisgeschäftsführer Reinke entsprechende Nachfrage - rund 160 geistig Behinderte betreut sein Verband bereits in 2 Wohnheimen und in Außenwohngruppen. ID 907913038


Samariterstift gibt Pflegeheim auf

30.08.2018. Die Samariterstiftung will den Pachtvertrag für ein Pflegeheim im Kreis Böblingen auslaufen lassen. Bis dahin ist die Fertigstellung eines kleineren Pflegeheim-Neubaus geplant.

Auslöser waren "deutlich andere Pachtvorstellungen" des neuen Eigentümers Primus Concept. Der hatte die Einrichtung von einem Hamburger Investor gekauft, der sie im letzten Jahr wiederum vom Landkreis erworben hatte. ID 959


DOREA wächst auch in Bayern

23.08.2018. Mit Übernahme eines privat betriebenen Pflegeheims im Kreis Wunsiedel (BY) betreibt die Berliner Kette ihre dritte Pflegeeinrichtung in Bayern. Das 1991 eröffnete Haus wurde 1994 und 2000 erweitert und bietet aktuell 147 Dauerpflege und 36 Seniorenwohnungen. Das bisherige Betreiberehepaar zieht sich in den wohlverdienbsten Ruhestand zurück. ID 10313

 


16.08.2018

DRK-Offenbach plant offenbar Verkauf

seiner 5 Pflegeheime. Das geht jedenfalls aus unbestätigten Meldungen hervor. Am einzigen Standort mit einer Mitarbeitervertretung ist für heute eine Betriebsversammlung angesetzt. Zwei der 5 Einrichtungen gehören dem DRK, die drei anderen sind von unterschiedlichen Eigentümern gepachtet. Insgesamt bietet das DRK knapp 600 Pflegeplätze in der Stadt und im Landkreis Offenbach an. Ob ein weiterer Wohnpark und zwei ambulante Pflegedienste ebenfalls betroffen wären, ist nicht bekannt. Käufer soll eine private Berliner Betreiberkette sein.

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ID -2130192788Bet


Deutsche Wohnen wächst bei Seniorenangeboten

15.08.2018. Deutschlands zweitgrößte Wohnungsgesellschaft wächst überproportional bei Seniorenangeboten. Das weist der jetzt veröffentlichte Halbjahresbericht zum 30.06.2018 mit einem Konzerngewinn von insgesamt € 652,7 mio. aus.

Im Seniorenbereich ist die Deutsche Wohnen vor allem über Zukäufe gewachsen. Soweit diese selbst betrieben werden, wurden die Neuerwerbungen in ihre Unternehmenstochter Katharinenhof eingegliedert, so die Einrichtungen der Hamburger Senbiorendomizile.  Darüber hinaus wurde im April eine Minderheitsbeteiligung an den 13 Einrichtungen der Hamburger Pflege & Wohnen vom neuen Eigentümer Oaktree erworben. Aus dem Bestand eines Regensburger Eigentümers wurden im Februar 7 Pflegeeinrichtungen gekauft, Betreiber ist die Korian-Groupe.

Insgesamt seien, so die Deutsche Wohnen, 30 Pflegeeinrichtungen mit rund 4.700 Pflegeplätzen für gesamt € 680 mio. erworben worden.Der "Nutzen- und Lastenwechsel stehen unter den marktüblichen Vollzugsbedingungen und wird für das 4.Quartal 2018 erwartet". -1794VeU

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Caritas im Hochsauerlandkreis übernimmt hessisches Pflegeheim

08.08.2018.  Ein im hessischen Bad Wildungen gelegenes Pflegeheim wurde zum 1.August im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages vom Caritasverband des benachbarten Hochsauerlandkreises (NW) übernommen. Nach 2 Jahren soll die Kooperation unter dem Gesichtspunkt einer dauerhaften Übertragung der Betriebsträgerschaft bewertet werden.

Der bereits seit längerer Zeit zu beobachtende Trend zur Konsolidierung kirchlicher Heimbetreiber, von dem bisher überwiegend größere Organisationen betroffen waren, scheint sich zunehmend auch „in der Ebene“ fortzusetzen. 11 derartige Fusionen/Kooperationen wurden in den letzten Monaten erfasst.

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ID 1706, -344157813Bet

 

Betreiber DOREA erstmals in Baden-Württemberg präsent

Mit Übernahme einer kleinen privaten Betreiberkette ist der Berliner Heimbetreiber erstmals in Baden-Württemberg präsent. Der in den 1960er Jahren gegründete Betreiber bietet an 4 Standorten in den Landkreisen Rems-Murr und Schwäbisch Hall teils mehrgliedrige Pflegeeinrichtungen mit rund 440 Dauerpflegeplätzen (zuletzt zu rund 95% ausgelastet) und knapp 30 Seniorenwohnungen.  Jetzt sollen die Pflegeeinrichtungen fit gemacht werden für die künftig geltenden Betriebsvorgaben. Die Transaktion steht noch unter Genehmigungsvorbehalt der Kartellbehörde.

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ID 1408710004Bet


02.08.2018

Rosenheimer Seniorenresidenz vor Schließung bewahrt

Nicht einmal zur Hälfte belegt war zuletzt ein Pflegeheim im bayerischen Landkreis Rosenheim. Es war das Resultat eines von der Aufsichtsbehörde verhängten Aufnahmestopps, in dessen Folge sogar eine vollständige Heimschließung im Raum stand. Es war dem kommunalen Heimbetreiber bis zuletzt nicht gelungen, beanstandete Mängel zu beheben. Das wirtschaftliche Ergebnis: tiefrote Zahlen.

Nun hat der Initiator des erst vor 4 Jahren entstandenen Pflegeheims, ein örtliches Immobilienunternehmen, selbst die Zügel übernommen. Nachdem kein neuer Heimbetreiber gefunden werden konnte fiel der Entschluß, die Sache in die eigenen Hände zu nehmen. Die Eigentümergemeinschaft der Immobilie stimmte dem ebenso zu wie die Heimaufsicht. Seit 1.August ist der Immobilienunternehmer nun auch Heimbetreiber. Rund 300.000 Euro will er in eine neue Großküche, EDV-Anlage und zusätzlichem Gastronomieangebot investieren. In knapp 1 Jahr sollen die Zahlen der Einrichtung unter`m Strich wieder schwarz sein.

ID 10279


25.07.2018

Deutscher Orden übernahm zwei Pflegeheime

Zum 1.Juli übernahm  die Unternehmenstochter des Deutschen Ordens, die Deutschordens Altenhilfe GmbH, zwei Pflegeheime in Bayern mit insgesamt rund 100 Dauerpflegeplätzen. Der Deutsche Orden betreibt damit jetzt 13 Dauerpflegeeinrichtungen mit knapp 1200 Pflegebetten in 4 Bundesländern, Schwerpunkt ist Bayern und NRW.

ID 106Bet

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17.07.2018

DRK Mannheim zieht sich aus der Dauerpflege zurück

Das DRK hat sein einziges Pflegeheim an einen Investor verkauft. Den Heimbetrieb übernahm eine privaten Betreiberkette. Die 1985 eröffnete Einrichtung mit voll- und teilstationärem Pflegeangebot ist modernisierungsbedürftig und entspricht (noch) nicht den künftigen Betriebsvorgaben.

ID 6840


06.07.2018

Personalkarussell bei SeniVita dreht sich munter weiter

Nach den erst kürzlichen Veränderungen in den Leitungsebenen der Gruppe dreht sich das Personalkarussell weiter. Der erst im März berufene Peter Dressendörfer räumt seinen Stuhl wieder. Dafür übernimmt Dr.Horst Wisent, Unternehmensgründer und bis 2016 Vorstandsvorsitzender wieder diesen Posten. Mit Wisent wolle man, so eine Unternehmensmitteilung, wieder an die "erfolgreiche Phase anschließen".

ID  -37573697Bet


05.07.2018

Deutsche Wohnen kauft Anteile am Heimbetreiber Pflege und Wohnen

Teile des erst letzten Jahres vom Hedgefonds Oaktree gekauften größten Hamburger Heimbetreiber "Pflege & Wohnen" sollen an den Berliner Konzern Deutsche Wohnen weiterverkauft werden. Darüber informierte jetzt Geschäftsführer Flotow die Mitarbeiter per Hausmitteilung. Es sei immer klar gewesen, daß Oaktree "dauerhaft kein Pflegeanbieter sein könne", heißt es darin. Das träfe dann wohl auch auf die Muttergesellschaft Vitanas zu. Zudem soll dem Verkauf der Minderheitsbeteiligung an der Pflege & Wohnen GmbH demnächst der Komplettverkauf folgen. Das Kartellamt muß das Vorhaben noch absegnen.

Die Deutsche Wohnen ist auf dem Hamburger Pflegemarkt bereits durch die 2017 erworbenen Hamburger Seniorendomizile, heute der Betreibertochter Katharinenhof zugeschlagen, präsent.

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ID 92Bet


27.06.2018

Heimaufsicht Hagen verhängt erneut Aufnahmestopp

Nach einem ersten Aufnahmestopp im vergangenen Dezember wurde jetzt für die gleiche Pflegeeinrichtung ein neuer Stopp von der Heimaufsicht verhängt. Die Gründe sind identisch: Mängel in der Pflegedokumentation.

Daß die Dokumentation nicht nur lästige Pflicht, sondern pflegerisch geboten sind, belegt dieser aktuelle Fall. Bei einer Bewohnerin entstand ein Dekubitus (Druckgeschwür), weil aufgrund eines fehlenden Vermerks vergessen wurde, die Patientin beizeiten zu bewegen.

Die daraufhin erfolgte Entlassung der Pflegedienstleitung mutet wie ein Bauernopfer an, hatte sie doch den Betreiber mehrfach per Überlastungsanzeige über zu wenig Personal und Überlastung des vorhandenen Pflegepersonals informiert.

Der Betreiber macht den Fachkraftmangel verantwortlich. Einträge in die Dokumentation seien unterblieben, weil teilweise eingesetztes ausländisches Personal  mit dem EDV-System überfordert sei.

ID 1259


26.06.2018

Der Konsolidierungsprozeß diakonischer Träger geht weiter

Die brandenburgische Martinshof Rothenburg Diakoniewerk und die Stiftung Diakonie Görlitz-Hoyerswerdae wollen zum Jahreswechsel fusionieren. Beide Unternehmen sind auch in der Seniorenpflege aktiv.

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Aedifica erwirbt  Seniorenresidenz in Sachsen-Anhalt

(Kreis Anhalt-Bitterfeld). Der Kaufpreis wird auf rund 10 mio,Euro beziffert.

Die Immobilie wurde 2006 eröffnet und kontinuierlich modernisiert und zuletzt 2011 für rd. 3 mio.Euro erweitert. Aktuell bietet sie 90 Pflegeplätze (ausschließlich Einzelzimmer)  im Hausgemeinschaftsmodell (zuletzt 87 belegt) sowie 36 Seniorenwohnungen und einen ambulanten Pflegedienst. Der Alteigentümer soll die Einrichtung auch künftig betreiben, ein entsprechender Pachtvertrag wurde abgeschlossen.

ID 4474


21.06.2018

 

NRW: Heimaufsicht droht kommunalem Heimträger mit Belegungsstopp

Grund sollen "zwei Vorfälle in der Pflege" sein. Die Geschäftsführung zog inzwischen juristischen Beistand hinzu.

Der Sozialausschuß der betroffenen Großstadt will in Kürze den Sachverhalt beraten. Ohnehin macht man sich dort Gedanken über die Zukunftsaussichten des Pflegeheims und plant, eine Unternehmensberatung mit der Ausarbeitung tragfähiger Konzepte zu beauftragen.

Die Einrichtung hält gut 100 Pflegebetten vor, der Einzelzimmeranteil beträgt rund 96%.

Update 30.Juni: Der Aufnahmestopp wurde inzwischen verhängt. Bis Jahresende darf das Haus keine neuen Bewohner aufnehmen.

ID 10131


19.06.2018

 

Heimaufsicht verlängert Belegungsverbot für Pflegezentrum im Kreis Soest

ein Pflegeheim im Kreis Soest (NW) , weil die bereits im letzten Jahres vorgefundenen „gravierende(n) Pflegemängel“ im Wesentlichen fortbestehen.

Damit kann der größte Bereich des aus verschiedenen Häusern bestehenden Einrichtung auch weiterhin nicht belegt werden. Von den vorhandenen Pflegeplätzen kann weniger als die Hälfte belegt werden. Nach Aussage der Aufsichtsbehörde läßt sich in „einem Haus die ordnungsgemäße Versorgung viel leichter sicherstellen“, so der Sprecher der Kreisverwaltung.

Als Mängel wurden Druckgeschwüre und offenen Wunden, nicht dokumentierte Flüssigkeits- und Nahrungsabgaben festgestellt. Verschärfend hinzu kamen fehlendes Pflegepersonal sowie Dissonanzen innerhalb des Pflegeteams. Ein Auszubildender hatte mit seiner Meldung an die Heimaufsicht den Stein ins Rollen gebracht.

ID 10128

 


13.06.2018

 

Aufnahmestopp für ALTERA - Seniorendomizil Frankenthal verlängert

Der insbesondere wegen Personalmangel  verhängte Aufnahmestopp (wir berichteten), ursprünglich bis Ende Juni, wurde um voraussichtlich 3 Monate verlängert. Zwar konstatierte die Heimaufsicht eine "positive Entwicklung" der Einrichtung, noch aber müßten Probleme im Personalbereich gelöst werden, nennt insbesondere "freiberufliche Geschäftsmodelle" und Leasingkräfte. Der neue Geschäftsführer des Betreibers, erst wenige Tage im Amt, versprach die "Hausaufgaben zu machen".

In der Einrichtung mit rund 120 Pflegeplätzen leben derzeit noch 74 Pflegebedürftige.

ID 3750


01.06.2018

Beschwerden über Vitanas-Einrichtungen nehmen zu

Seit Übernahme der Vitanas-Pflegeheime durch einen amerikanischen Hedgefonds soll sich die Personalsituation "drastisch verschlechtert" haben, so eine Stimme aus Kreisen des Beliner  Betriebsratskreisen. Rund 3 Dutzend Angehörige äußern in einem offenen Brief an die Vitanas-Geschäftsleitung massive Kritik. Die Einrichtung in Berlin-Lankwitz etwa sei zunehmend "verwahrlost", Zimmer schmutzig, Reparaturen würden nicht mehr erledigt. Der Arbeitsdruck habe sich spürbar erhöht, Tätigkeiten, die früher von 5 Pflegekräften durchgeführt wurden, würden "plötzlich nur noch durch 3 Pflegekräfte erledigt".

Nach Angaben des Gesamtbetriebsrates,seien "32 Schichten innerhalb von 3 Wochen gestrichen" worden.

Der Betreiber bestreitet eine Unterbesetzung, will sich aber ansonsten nicht zu internen Arbeitsabläufen äußern. Die Heimaufsicht sieht aktuell keine ordnungsrechtliche Handhabe.

 


26.05.2018

 

Neuer Betreiber für insolvente BTW-Pflegeheime gefunden

Die Zukunft der vier Thüringer Pflegeheime der insolventen BTW-Immobiliengruppe (Hamburg) ist gesichert. Eine Thüringer Betreibergruppe will den Betrieb der Heime, voraussichtlich ab August, übernehmen.

Details im T!ckerSelect

ID 1079, 1080, 2054, 5349, 82Bet, 1942143415Bet


25.05.2018

Heimbetreiber Domus Cura übernimmt 4 Pflegeheime

Die im September neu gegründete, in Baden-Württemberg ansässige Betreibergesellschaft hat zum 1.Mai vier Pflegeeinrichtungen übernommen. Bisher managte das Unternehmen eine Einrichtung im bayerischen Kreis Miesbach.

Nach Unternehmnsangaben werden damit 377 Dauerpflege- und 15 Tagespflegeplätze vorgehalten, hinzu kommen 35 Seniorenwohnungen.

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ID -144809123Bet


23.05.2018

Sanakliniken steigen sukzessive aus der Seniorenpflege aus

Nach der Schließung der Pflegeeinrichtung in Kummerfeld (Kreis Pinneberg, SH), dem Verkauf einer Einrichtung in Düsseldorf Anfang 2017 befinden sich noch fünf Pflegeeinrichtungen in Trägerschaft des Krankenhauskonzerns. Die sollen mittelfristig an neue Betreiber übergeben werden. Derzeit werden Verkaufsverhandlungen für die in Hameln (NI) befindliche Einrichtung geführt.

ID 200, 1534, 8133, 9134, 9456

 


18.05.2018

 

 

Hesena expandiert nach Wilhelmshaven

Mit Übernahme /Kauf von 3 Pflegeimmobilien in der niedersächsischen Großstadt Wilhelmshaven (knapp 80.000 Einwohner) setzt der kleine Berliner Heimbetreiber hesena Management GmbH neue Akzente in seiner Expansionsstrategie. Wurden bisher an 6 Standorten in Berlin, Sachsen, Niedersachsen und NRW knapp 500 Pflegebetten vorgehalten, kommen nun rund 100 weitere am Standort Wilhelmshaven dazu.

Eine Modernisierung der überalterten Bausubstanz Wilhelmshavener Pflegeimmobilien, von denen sich einige auf dem Altersniveau ihrer Bewohner bewegen, steht - zumindest bisher - nicht in Aussicht.

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ID -759649307Bet

 


 

17.05.2018

Kursana-Mutter Dussmann

erzielte 2017 mit einem Umsatzplus von 10,4% ein starkes Wachstum und konnte damit den Umsatzerlös auf 2,2 mrd.Euro steigern. Wesentlich dazu beigetragen haben die Geschäftsfelder Facility Management sowie Care & Kids, hierzu gehört die Betreibertochter Kursana-Residenzen.

Für 2018 hat Dussmann sich „nachhaltiges Wachstum“ zum Ziel gesetzt. Im Seniorenbereich wolle man in diesem Jahr 2 neue Residenzen eröffnen (lt.marktd!alog-Daten im Kreis Wesel, NW; Kreis Lahn-Dill, Hessen. Eine weitere Neueröffnung hat marktd!alog für 2019 in Oberhausen erfasst).

ID 86Bet


09.05.2018

 

Frankenthal: Schließung vom Tisch, Aufnahmestopp bleibt

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerien Bätzing-Lichtenthäler (43, SPD) begründete vor dem Gesundheitsausschuß des Landtages die Lockerung der durch die Heimaufsicht verhängten Auflagen für das ALTERA- Seniorendomizil (wir berichteten Anfang März). So wurde auf die Schließung eines Wohnbereichs verzichtet. Bewohner und Angehörige des vorwiegend von Demenzkranken bewohnten Bereiches waren mit einem dadurch erforderlichen Umzug innerhalb dies Hauses nicht einverstanden. Es gälte, so die Ministerin, deren "Selbstbestimmungsrecht zu achten".

Zwar nannte sie die im Heim vorgefundenen Mißstände beim Namen, das vorgelegte Verbesserungkonzept des Betreibers, Tochtergesellschaft eines Baunternehmens, zeige jedoch das "Bemühen um Verbesserung". Auch wurde zwischenzeitlich ein neuer Heimleiter eingestellt, es werde intensiv um neue Pflegefachkräfte geworben.

Die Ministerin setzt auf Kooperation statt Sanktion: "Ihr habt eine neues Konzept, aber wir lassen euch nicht aus den Augen". Daher werde die Schließung aufgehoben, aber es bleibt beim Aufnahmnestopp, vorerst bis September.

ID 3750

 


 

08.05.2018

GesA übernimmt interpares

Nach einer rund 2jährigen Pause meldet sich die Goslarer Betreibergesellschaft GesA (Gesellschaft für soziale Aufgaben) mit der Übernahme des Berliner Heimbetreibers inter pares mit einem Paukenschlag im deutschen Pflegemarkt zurück. inter pares betreibt an 3 Standorten in Schleswig-Holstein und Sachsen vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 300 Betten sowie weitere Seniorenwohnangebote. inter pares ist auf Wachstumskurs, an praktisch allen bestehenden sowie mindestens 2 neuen Standorten sind Bauarbeiten im Gang oder geplant.

Mehr im T!ckerSelect

ID 1375880890Bet, -657376372Bet


05.05.2018

 

Caterer Klüh öffentlich gefeuert

Reichlich holprig verlief der Betriebsübergang des bisher kommunalen Seniorenhaus Korschenbroich an den neuen Betreiber, die ebenfalls kommunalen Rhein-Kreis-Neuss Kliniken GmbH. Zu einer Sitzung des Sozialausschusses trat Klinikchef Rüsken einen fast 2stündigen Canossagang an und entschuldigte sich für die Pannen bei den zahlreich erschienen Besuchern, stellte sich sogar deren vielen kritischen Fragen. Leiharbeitskräfte, Kommunikationspannen und die Begleitumstände des laufenden Modernisierungsbaus, vor allem aber die Verpflegung waren die bestimmenden Themen. "Das Essen ist fürchterlich, respektlos den alten Menschen gegenüber" fand soger Küchenchef Jürgen Martens. Auf Nachfrage eines Abgeordneten sprach Klinikchef Rüsken dem Caterer Klüh öffentlich die Kündigung aus "wir werden sie rausschmeißen".

Insgesamt gelobte Rüsken Besserung. Man sei von der "Fülle der Aufgaben", die die Heimübernahme mit sich brachte, "überrascht worden". Das Seniorenhaus ist die erste Einrichtung der Altenhilfe unter dem Dach des Klinikums.

ID 6602

 


03.05.2018

 

Elisabeth Vinzenz Verbund übernimmt Hildesheimer Verbund

Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim hat den bisher eigenständigen Vinzenz-Verbund Hildesheim in die Struktur des überregional tätigen Elisabeth Vinzenz Verbundes (Berlin) überführt.  Damit soll die „Zukunftsfähigkeit...im gemeinsamen christlichen Sinne“ sichergestellt werden, so die Hildesheimer Generaloberin, Schwester Slaby. Olaf Klok, Geschäftsführer des Verbundes, will die Eigenständigkeit und individuelle Unternehmenskultur bewahrt wissen. Ziel sei es, „intensiv voneinander zu lernen und...eine aktive Vernetzung...zu erreichen.“

Der in Berlin ansässige Verbund ist damit jetzt auch in der stationären Altenhilfe tätig. Bisher 12 Krankenhäuser wachsen um 3 sowie vier bisher von Hildesheim aus betriebenen Pflegeimmobilien.

Zur Unternehmensgruppe gehören auch die pro care Service GmbH (Berlin) und Pro Care Nord GmbH (Berlin) mit Angeboten in der Gemeinschaftverpflegung und der Hauswirtschaft.

Leistungsprofil Altenhilfe

ID -132401021Bet

 


20.04.2018

 

 

Hamburger Caritasverbände fusionieren

Die vier von Geldsorgen geplanten Caritas-Verbände im Bistum Hamburg verschmelzen unter dem Namen Caritas im Norden zu einem Verband. Insgesamt werden damit 180 Einrichtungen - darunter viele Angebote für Senioren - mit knapp 1900 Beschäftigten unter einem Dach vereint. Damit sollen Synergieffekte gehoben und Kosten eingespart werden. Gewonnener Freiraum - etwa durch schlankere Verwaltungsstrukturen, soll Raum für Kreativität, für mehr Entscheidungsmöglichkeiten schaffen.

Sitz des neuen Verbandes soll Schwerin werden, der mecklenburgische Landesverband ist der mit Abstand größte der beteiligten  Akteure.

 


09.04.2018

 

Alloheim in NRW auf Expansionskurs

Die Segel Alloheims scheinen unter dem neuen Eigentümer Nordic Capital gesetzt, der Kurs geht in Richtung Expansion. Erster Hafen: NRW. Dort soll die Cosmas-Beteiligungsgesellschaft übernommen werden. Deren wichtigste Beteiligung: die Itertalklinik-Seniorenresidenzen. Die betreiben in Aachen und der umliegenden Region 6 Seniorenzentren mit knapp 500 Pflegeplätzen und über 200 Seniorenwohnungen. Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer von Cosmas und der Itertalklinik ist mit Christoph Kösters, von Hause aus Arzt, identisch.

Genehmigt das Kartellamt, das der Übernahme noch zustimmen muß, den Deal, käme auch die Seniorenresidenz in Simmerath indirekt wieder unter Alloheims Fittiche. Nur dessen Übernahme durch die Itertal-Kliniken konnte das Haus, bis 2016 von Alloheim betrieben, vor einer drohenden Heimschließung bewahrt werden.

Darüber hinaus verzeichnet die marktd!alog-Datenbank 13 weitere Bauprojekte Alloheims, knapp die Hälfte davon ebenfalls in NRW.

ID 2097985991Bet, 1385961273Bet

Mehr Details im nächsten BetreiberReport


27.03.2018

 

Erneut Aufnahmestopp für eine Alloheim-Einrichtung

Eine weitere Pflegeeinrichtung der Alloheim Senioren-Reidenzen ist von einem Aufnahmestopp betroffen, verhängt von der Heimaufsicht des Kreises Rhein-Erft (NW). Vorausgegangen waren wiederholte Beschwerden von Angehörigen und einer anlaßbezogenen Prüfung durch den MDK, die festgestellten Mängel wurden nicht beseitigt.

Das Pflegeheim wurde 2017 von Alloheim übernommen und verfügt insgesamt über knapp 90 Pflegeplätze, die zuletzt fast vollständig belegt waren. Hintergrund sind fehlende Pflegefachkräfte, die der Betreiber mit Personalausfällen durch die Grippewelle begründet.

Dem Betreiber wurden wöchentliche Berichtspflichten auferlegt.

ID 9271

Mehr Details im nächsten PflegeheimReport


23.03.2018

 

Pflegezentrum trübt Klinik-Bilanz

Rund 3 Millionen hätte das Plus in der Bilanz des letzten Jahres  der Elmshorner Regio-Klinik betragen können, wenn es das letzte im Unternehmen verbliebene Pflegeheim nicht gäbe. Dessen eigentlich geplante Schließung wurde vom Landkreis verhindert, allerdings mit einem "goldenen Handschlag", während ein zweites Pflegeheim der Regio-Klinik tatsächlich geschlossen wurde.

So betrug das Plus nur noch knapp € 1,7 mio. Immerhin, denn im Jahr 2016 stand noch ein Minus von € 2,6 mio. in der Klinikbilanz der Sana-Tochter. Der Verlustvortrag aus den zurückliegenden Jahren beläuft sich aber immer noch auf fast 100 Millionen.

ID 112Bet

 

Was macht ein katholisches Pflegeheim aus ?

Darüber diskutierten rund 30 Geschäftsführer und Gesellschafter von Senioreneinrichtungen vergangenen Mittwoch bei einer Veranstaltung der Beteiligungsgesellschaft des Bistums Essen.  Ihr Ziel: das "christliche Profil zu stärken". Nach den Einleitungsvorträgen wurde das Thema in 3 Workshops, eines unter Leitung eines Markensoziologen, diskutiert und praktische Beispiele vorgestellt. Die stärkere Einbindung katholischer Pflegeheime in das Leben der örtlichen Kirchengemeinde sowie die seelsorgerische Weiterbildung der Heimmitarbeiter waren einige der Ergebnisse des Treffens.

Der Veranstalter Beteiligungsgesellschaft des Bistums Essen mbH beteiligt sich an Trägern sozialer Einrichtungen, darunter rund 30 katholische Pflegeheime in dem Bistum.


12.03.2018

 

Aufnahmestopp für Bremer Alloheim

Nach Hessen und Baden-Württemberg wurde jetzt einer Bremer Einrichtung des Betreibers Alloheim von der Heimaufsicht ein Aufnahmestopp auferlegt. Ohnehin war das Pflegeheim in der Marcusallee - vormals die Senator-Einrichtung "Pflegezentrum am Rhododendron-Park" - mit eigentlich 126 Plätzen zuletzt nur mit 86 Personen belegt.

Der MDK stellte Fehler in der Medikamentenvergabe, mangelnde Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, Hygienemängel und mangelhafte Dekubitus-Prophylaxe fest. Personalengpäße habe es nicht gegeben. Darauf verweist auch der Betreiber: "Die Seniorenresidenz Marcusallee erfüllt alle Vorgaben in Bezug auf Pfegeschlüssel, Fachkräfte sowie die Besetzung von Nachtschichten". Die örtliche Presse zitiert eine Angehörige mit den Worten "nicht mal satt und sauber".

Aktuell unterliegt ein weiteres Pflegeheim in Bremen sowie eines in Bremerhaven einem Aufnahmestopp.

ID 2923


06.03.2018

Agaplesion bündelt und baut

Der in Frankfurt ansässige Mutterkonzern bündelt sein Pflegeangebot in Niedersachsen in der 100%igen Tochter „Agaplesion Wohnen & Pflegen Niedersachsen gGmbH“. Hintergrund sind Bauvorhaben dort mit einem Gesamtvolumen von rund € 50 mio. Ein „solches Volumen ist von einzelnen Einrichtungen nicht zu stemmen“, so Jörg Marx, zuständiger Agaplesion-Vorstand.

Mehr im T!ckerSelect

ID 1329564933Bet

 


05.03.2018

 

 

Cura Sana expandiert nach Baden-Württemberg

Nach Hessen und Rheinland-Pfalz expandiert der Betreiber aus Hessen jetzt auch nach Baden-Württemberg. Im Neckar-Odenwald Kreis soll Anfang 2019 eine vollstationäre Einrichtung mit 74 Einzelzimmern entstehen, der Bauantrag wurde bereits genehmigt. Investor ist ein Bauträger aus dem Ländle. Die Pflegeappartements werden, wie die bisherigen auch, im Einzelverkauf vertrieben. Mit diesem neuen Projekt sind derzeit mindestens 9 weitere Neubauprojekte in Hessen und Rheinland-Pfalz in Planung oder bereits im Bau. Bisher sind 11 Einrichtungen in Betrieb, davon wurden 5 in den letzten beiden Jahren eröffnet.

Mehr im nächsten BetreiberReport, der Anfang April erscheint.

ID 9071, -1777368007Bet


02.03.2018

 

Convivo übernimmt Pflegeheim im

Kreis Rotenburg (Wümme). Das bisherige Betreiberehepaar (und Inhaber) gehen nach rund einem Vierteljahrhundert Heimbetrieb in den wohlverdienten Ruhestand. Sie hinterlassen ein fast voll belegtes Haus, das zudem erst vor rund 2 Jahren modernisiert wurde. Auch die beiden regionalen Tagespflegestationen sowie der ambulante Pflegedienst gehen auf den neuen Betreiber über. Die gut 100 Mitarbeiter wollen den Wechsel mittragen, der bisherige Pflegedienstleiter übernimmt die Heimleitung.

ID 8047

 


26.02.2018

 

Kommunaler Zweckverband schlittert in die Krise - ein Balkonsturz mit Folgen

4 Pflegeeinrichtungen betreibt der vom Landkreis Darmstadt-Dieburg (HE) und mehreren Kommunen getragene Zweckverband, in allen stehen Probleme an. Doch eines wiegt besonders schwer, könnte der berühmte letzte Nagel zum Sarg des Betreibers werden: die Wohnanlage in Groß-Bieberau. Eigentlich längst fertiggestellt und vermietet. Doch ein abgebrochener Balkon aufgrund Baupfuschs macht die Immobilie bis heute unbewohnbar. Um die Verantwortung dafür, die Mängelbeseitigung und vor allem den Schadensersatz laufen gleich mehrere Prozesse.

Der Schaden geht in die Millionen, die Kreisumlage steigt entsprechend. Grund genug für den Landrat, die Existenzberechtigung des ungeliebten Zweckverbandes erneut anzusprechen, wie schon einmal in 2016.

ID 107Bet

Details im nächsten T!ckerSelect und BetreiberReport.

 

Diakonie Michaelshoven und RheinReal-Immobilien wollen weiter kooperieren

Die Diakonie suchte und RheinReal fand. Nicht zum ersten Mal war das 12köpfige Team des Immobilienvermittlers erfolgreich für die Diakonie tätig. Jetzt vermittelte es eine Schulungsfläche für sozial- und bildungsbenachteiligte junge Erwachsene im Technologiepark Bergheim.

Die wiederholt paßgenaue Akquise veranlaßt die Diakonie, mit RheinReal auch fürderhin zu kooperieren. Der "zukünftige Immobilienbedarf soll in Kooperation mit RheinReal" gedeckt werden, so Christian Potthoff, Standortentwickler der Diakonie.

ID 1376850302Bet


22.02.2018

 

Rastatt: Kommune will Klinikum als neuen Heimbetreiber

Der Rastätter Gemeinderat hat sich mehrheitlich für das Klinikum Mittelbaden als neuen Heimbetreiber für sein kommunales Pflegeheim ausgesprochen. Es geht um den anstehenden Ersatzbau des Heims, der bis voraussichtlich 2020 erfolgen soll. Eine verlängerte Umbaufrist wurde bereits genehmigt.

Das Klinikum ist in der Region mit gut 500 Dauerpflege- sowie teilstationären und ambulanten Pflegeangeboten bereits in der Seniorenpflege sowie der Behindertenhilfe aktiv.

Ein entsprechender Grundsatzbeschluß wurde seitens des Klinikums bereits gefasst. Träger des Klinikums sind der Landkreis Rastatt und die Stadt Baden-Baden.

ID 6428, 1331888818Bet

Details im T!cker-select und PflegeheimReport.


19.02.2018

Nürmbrechter Pflegeheim verkauft

Knapp 1 Jahr nach ihrer Absichtserklärung kann die Christoffel-Blindenmission (CBM) Vollzug vermelden: für ihr Pflegeheim in Nürmbrecht (Oberbergischer Kreis, NW) konnte ein Käufer gefunden werden. Unter 20 Interessenten sei mit dem Käufer, eine regionale Einrichtung der Diakonie, ein "perfekter Partner" gefunden. Der wird wird in Kürze auch den Betrieb des Hauses übernehmen. Es werde auch Teil des Investitionsprogramms des Trägers, der in den nächsten Jahren rund 100 mio. Euro für seine Einrichtungen ausgeben will.

Die 1949 neu errichte Immobilie bietet 92 Pflegeplätze (66 Einzelzimmer), wichtigste Zielgruppe sind sehbehinderte Senioren. Die Auslastung lag zuletzt bei 91%.

CBM-Geschäftsführer Schießl sieht das Haus in einer sicheren und stabilen wirtschaftlichen Lage. Damit das in einem immer schwieriger werdenden Marktumfeld so bleibe, habe man sich zum Verkauf entschlossen.

Die CBM ist tradfitionell stark im Ausland - nach eigenen Angaben in 59 Ländern - engagiert. Ihr Gründer, der evangelische Pfarrer  Christoffel,  war 40 Jahre in Kurdistan und im Iran aktiv. Seinen Namen wird das Haus auch künftig tragen, das hat der neue Eigentümer/Betreiber  ausdrücklich zugesichert.

ID 8987

 


16.02.2018

 

 

Kreis Sigmaringen: Kommune schließt Grundlagenvertrag

über die pflegerische Gesamtversorgung für Senioren in der Kommune mit kirchlichem Heimträger ab. Ausgelöst durch die ab kommendem Jahr geltenden neuen Betriebsvorgaben in dem Bundesland war eigentlich eine Modernisierung des der Kommune gehörenden Pflegeheims vorgesehen. Weil dadurch Pflegeplätze weggefallen wären, wurde davon abgerückt.

Entstehen wird eine Ersatzbau, den der künftige Träger auch finanziert.Das Personal der bestehenden Pflegeeinrichtung, ebenfalls von einem Betreiber aus dem kirchlichen Umfeld, wird vom neuen Betreiber zu vergleichbaren Bedingungen übernommen. Die Kommune hatte bereits eine Verlängerung der Umbaufrist genehmigt bekommen, wenn die Brandschutzvorrichtungen im Bestandsbau modernisiert würden.

Darüber hinaus soll der künftige Betreiber weitere Pflegeangebote im Bereich der Tages- und ambulanten Pflege in der Gemeinde aufbauen. Für den künftigen Betreiber spricht aus Sicht der Kommune vor allem dessen Bereitschaft, die Pflegeangebote in ein Quartierskonzept einzubinden.

ID 8069

Details in unseren Periodika.


08.02.2018

 

MENetatis auf Expansionskurs

Der 2016 vom geschäftsführenden Gesellschafter Mathias Neumayer gegründete Heimbetreiber verstärkt mit Stefan Baier und Ingmar Schmid seine Geschäftsführung. Alle drei Personen verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, hauptsächlich aus der früheren AGO-Unternehmensgruppe.

Die Verstärkung soll die Expansion auf geplante 10 Pflegeheime personell unterfüttern. Bisher wird eine Pflegeeinrichtung im Kreis Aurich (NI) betrieben, die Anfang des Jahres von einem privaten Betreiber übernommen worden war. Derzeit sind mindestens 4 Projekte hauptsächlich in Hessen in Planung oder bereits im Bau.

Mehr in der nächsten Ausgabe des BetreiberReports.

ID 807489982Bet


01.02.2018

 

Dorea übernimmt Pflegeheim im Kreis Wittmund

Der mittelständische Berliner Betreiber setzt mit der Übernahme eines Pflegezentrums im Kreis Wittmund (NI) seinen Expansionskurs auch im neuen Jahr fort.

Der Familienbetrieb mit gut 70 (voll belegten) Pflegeplätzen eröffnete 2005. Die Nachfolgegeneration der Gründerfamilie soll das Haus wohl auch unter Dorea weiterführen.

ID 9762

 

Fusion: Salus Altmark Holding am Start

Nach der bereits in 2017 eingeleiteten juristischen Fusion des landkreiseigenen Altmark-Klinikums mit der landeseigenen Salus gGmbH zur Salus Altmark Holding gGmbH folgt mit der Einrichtung der Geschäftsbereiche Einkauf, Finanz- und Personalmanagement und Technik nun die praktische Umsetzung. Der Sitz des Unternehmens bleibt in Magdeburg, geleitet wird es von einer Doppelspitze, darunter der bisherige Geschäftsführer der Salus gGmbH, die auch in der Altenpflege aktiv ist.

Dort werden in zwei vollstationären Pflegeeinrichtungen in Magdeburg und im Kreis Stendal rund 150 Betten, ein Tagespflegeangebot sowie ambulante Pflege vorgehalten. Das Unternehmen ist auch in der Kinder-/Jugend- und Behindertenhilfe aktiv.

ID 1368970764Bet

 

Diakoniewerk Bethel wird aus Diakonie ausgeschlossen,

zumindest, wenn es nach dem Willen des Diakonischen Rates der Diakonie Berlin-Brandenburg-Oberlausitz geht. Bethel will Einspruch einlegen, dieser hätte aufschiebende Wirkung. Eine endgültige Entscheidung müßte dann die Vollversammlung der Mitglieder, die voraussichtlich im September tagt, treffen. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wurden zwischenzeitlich eingestellt, gleichwohl betrachtet der Diakonische Rat das Handeln des Diakoniwerkes Bethel als unvereinbar mit den "Grundsätzen guter Unternehmensführung in der Diakonie".

Hintergrund ist ein Bericht des Recherchenetzwerkes Correctiv vom Sommer letzten Jahres (siehe unser Bericht vom Juli 2017), der die faktische Übernahme von Bethel samt Vermögen durch den Vorstand Karl Behle aufdeckte.

Das Diakoniewerk Bethel - nicht zu verwechseln mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel - ist mit 13 Klinik- und Pflegeeinrichtungen, rund 1700 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von gut € 75 mio. einer der größten freikirchlichen Betreiber der Region.

Details

ID 1380395864Bet


29.01.2018

 

Fusion Paul Gerhardt Diakonie mit Ev.Johannesstift abgeschlossen

Mit dem Eintritt der Tochtergesellschaften beider Unternehmen unter`s Dach der neuen gAG ist der Fusionsprozeß der beiden evangelischen Träger abgeschlossen. Im Dezember fusionierten bereits die Muttergesellschaften. Zuvor war die Paul Gerhardt Diakonie im Rahmen eines Rechtsformwechsels zur gAG geworden, deren einziger Aktionärin das Johannesstift ist.

Im Pflegebereich sind die Unternehmen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen aktiv und halten kumuliert gut 1.800 Pflegebetten und 600 Seniorenwohnungen vor, ihre ambulanten Pflegedienste versorgen fast 1.000 Menschen.

ID 1516553163Bet, 408557080Bet

Hintergründe und weitere Details in unseren Periodika

DRK-Fulda baut ambulante Pflege aus

Der Betreiber übernimmt den bisherigen Pflegedienst Stefani (Neuhof, Kreis Fulda), dessen Besitzerin nach rund 20 Betriebsjahren in den Ruhestand tritt. Der Pflegedienst wird unter dem DRK-Dach zu "DRK Zuhause Neuhof" umbenannt.

Im stationären Bereich ist das DRK im Kreisgebiet mit 5 Dauerpflegeeinrichtungen präsent.

ID 99Bet

 


18.01.2018

 

Aktualisierte Betreiber-Datenbank

Mit einer aktualisierten und inhaltlich erweiterten Version stellt marktd!alog einen neuen Datenbankauszug vor, der ausschließlich Heimbetreiber mit mehr als einem Pflegeheim umfasst. Bisher aufgenommen wurden rund 1.400 Organisationen.

Anders als in der öffentlichen Wahrnehmung prägen die kirchlichen Betreiberorganisationen den Pflegemarkt durch einen fast doppelt so hohen Marktanteil wie alle große privaten Ketten zusammen. In puncto Auslastung ist der Unterschied noch größer, kirchliche Pflegeheime sind meist deutlich besser belegt. Aber auch deren Heimbetreiber, meist als "die Diakonie" oder "Caritas" bezeichnet, sind kein monolithischer Block: in der Realität bestehen sie aus einem Geflecht hunderter Firmen, Stiftungen und Kirchengemeinden, die Heime betreiben und sehr auf Wahrung ihrer Autonomie bedacht sind.

Die im marktd!alog-Datenbankauszug enthaltenen Betreiberorganisationen betreiben zusammengenommen rund 8500 stationäre Pflegeeinrichtungen und rund 40.000 Wohnungen des "Betreuten Wohnens" und stehen damit für etwa zwei Drittel des stationären Pflegemarktes.

In einer erweiterten Version des BetreiberReports werden die unternehmensweiten Auslastungszahlen aufsummiert ausgegeben; die durchschnittliche Betriebsdauer liefert ein Abbild über die Substanz aller zum jeweiligen Betreiber gehörenden Pflegeimmobilien.

Die Basisvariante des Auszuges kann ferner erweitert werden durch Ansprechpartner auf Geschäftsleitungsebene, erfasst sind bisher rund 2.000 Personen aus den Funktionsbereichen Geschäftsführer, Vorstand, den Veranwtortlichen für den Pflege-/Heimbereich, Einkauf und Immobilien.

Neben der Standardausgabe können nach individuell definierbaren Merkmalen gezielte Selektionen / Datenbankauszüge generiert werden.

Neu aufgenommene und Veränderungen bei bestehenden Betreiberorganisationen werden im neuen quartalsweise erscheinenden BetreiberReport publiziert, der Anfang April erstmals erscheint. Der Report kann separat oder - vergünstigt - zusammen mit einem Datenbankauszug bestellt werden.

"Brücke Rendsburg-Eckernförde" wirft kommunalem Eigenbetrieb Mißwirtschaft vor

In der Auseinandersetzung um die Teilprivatisierung des Pflegeheims Neue Heimat in Rendsburg verschärft sich der Konflikt. Der Verein "Brücke Rendsburg-Eckernförde", wirft dem kommunalen Eigenbetrieb Mißwirtschaft vor, nachdem sich Vorstand und Vereinsgeschäftsführer die Zahlen des Pflegeheims genauer angeschaut haben.

Hintergrund ist die beabsichtigte Teilprivatisierung des kommunalen Pflegeheims, die das Geld für einen benötigten Ersatzneubau bringen soll, dessen Kosten auf rund € 10 mio. veranschlagt werden. Gegen die Privatisierung wehren sich die Heimmitarbeiter und Heimleiter sowie zwei Ex-Bürgermeister, darunter der Vater des jetzigen Heimleiters. Sie initiierten einen Bürgerentscheid, am 11.Februar sollen  22.000 Rendsburger darüber befinden.

Die Pflegeeinrichtung arbeitet seit Jahren defizitär, die Heimleitung begründet das u.a. mit fehlender Barrierefreiheit in Teilen des Gebäudes, die eine Vollbelegung verhindere (Gebäudeteile gehen bis auf`s Jahr 1907 zurück). Die Vertreter der Brücke hingegen sehen eine ganz andere Ursache: "die haben schlicht zuviel Personal", kauften zudem "viel zu teuer" ein. Nach Brücke-Vorstand Magesching seien 12 Vollzeitstellen über Plan besetzt.

Die Brücke betreibt im Landkreis selbst 5 Dauerpflegeheime mit insgesamt gut 400 Pflegebetten. Laut Ratsbeschluß soll der Betrieb der Rendsburger Einrichtung ab 2019 von einer neuen Gesellschaft übernommen werden, deren Anteilseigner die Stadt und mehrheitlich die Brücke werden soll. Ob ein Investor schon vorhanden ist oder noch gefunden werden muß, bleibt im Dunkeln.

 

ID 5947


08.01.2018

St.Elisabeth übernahm kommunales Pflegeheim in Ochsenhausen

Zum 1. Januar hat der kirchliche Heimbetreiber St.Elisabeth gGmbH (Biberach) das bis dato kommunale Pflegeheim Altenzentrum Goldbach in Ochsenhausen (Kreis Biberach) von der Kommune übernommen. Sämtliche Anteile der Gesellschaft „Altenzentrum Goldbach GmbH“ wurden auf die die St.Elisabeth Stiftung, Muttergesellschaft der gGmbH, übertragen.

ID 9294, 1500578506Bet