07.09.2018

Neu: Monatsübersicht September 2018 (mehr)


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T!ckermeldungen zum Thema: Heimschliessung



Großenkneten: Pflegeeinrichtung gerettet

27.09.2018. Das zu Jahresbeginn gemeldete Insolvenzverfahren des von der AWO betriebenen Hauses im Kreis Oldenburg (NI) hat ein gutes Ende gefunden. Zum 1.Oktober übernimmt ein renommierter Hamburger Investor die Einrichtung, auch der Betreiber wechselt. Der Investor kündigt den Ausbau der Einrichtung an. ID 9820


Heimschließung in Mönchengladbach: Trägerverein scheitert mit Anfechtungsklage

15.09.2018. Wie berichtet, mußte das Mönchengladbacher "Käthe Stroetges Haus" auf Weisung der Heimausicht schließen. Der Trägerverein "Sport für betagte Bürger e.V" ging juristisch dagegen vor und scheiterte vor Gericht.

Das Thema beschäftigt inzwischen auch den Landtag, die erste Heimschließung seit Jahren hat erfreulicherweise einen gewissen Seltenheitswert. Parteiübergreifend wurde am Trägerverein Kritik wegen mangelnder Einsichtsfähigkeit geübt. Der Vereinsvorsitzenden Käthe Stroetges, eine über 80 Jahre alten Dame, warf Gewerkschaft ver.di Inkompetenz und Überforderung vor.Öl ins Feuer goß der Verein durch Transparente am Pflegeheim mit der Aufschrift "Bei uns geht Menschenwürde vor Dokumentation". Ein Angebot des kommunalen Heimbetreibers SBO auf die Ausleihe von Pflegekräften lehnte der Trägerverein ab. Auch nach der zwangsweisen Verlegung der Heimbewohner zeigt sich der Trägerverein "Sport für betagte Bürger e.V" wenig kooperationswillig und händigte deren Pflegedokumentationen nicht aus. ID 10350

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Ab Oktober: der neue BetreiberReport !

 

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Heimaufsicht schließt Mönchengladbacher "Käthe Stroetges Haus"

10.09.2018. Bei einer Informationsveranstaltung informierte die Aufsichtsbehörde vergangenen Sonntag Heimbewohner, Angehörige und Mitarbeiter über ihre Beweggründe und die nächsten Schritte. Rund 100 Menschen waren der Einladung gefolgt. Anlaß waren, so die Behörde, gravierende Pflegemängel, zuwenig Fachpersonal und Mängel in der Pflegedokumentation.

Viele Mönchengladbacher Pflegeheime hätten sich solidarisch gezeigt und freie Pflegeplätze zur Verfügung gestellt. Für Betroffene wurde eine Info-Hotline eingerichtet. Knapp 50 Pflegebedürftige sowie rund 80 Mitarbeiter sind von der Maßnahme berührt, nicht betroffen sind die Seniorenwohnanlage und der ambulante Pflegedienst.

Vom Betreiber, dem "Sport für betagte Bürger e.V.", liegt keine Stellungnahme vor. ID 10350


Heimschließung auf oberpfälzisch

05.09.2018. Der Antrag des Pächters BRK in der Region Oberpfalz auf vorzeitige Entlassung aus dem Betreibervertrag mit dem Landkreis - Laufzeit bis 2044 - schlägt Wellen. Die Antragsbegründung lautet, eine Einrichtung dieser Größe (knapp 50 Betten) sei nicht wirtschaftlich zu betreiben. Der Landrat empfahl seinem Kreistag, dem zuzustimmen. Verwunderlich ist das nicht, ist er doch in Personalunion auch stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes.

Der Vertreter der betroffenen Kommune im Kreistag beklagt, ihm sei "ein Maulkorb" verpaßt worden. Befürchtet wurde wohl Unruhe in der Kleinstadt. Nicht zu Unrecht, wie erste Reaktionen auf die verpatzte Geheimhaltung zeigen. Für die pflegebedürftigen Senioren hieße eine Heimschließung, in Nachbarorte auszuweichen. Das zweite Pflegeheim im Ort ist bis unters Dach belegt. ID 10353

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Aus für Regensburger Senioren-Residenz

31.08.2018. Auf einer Betriebsversammlung informierte der eingesetzte Insolvenzverwalter Bewohner und Mitarbeiter über das Scheitern der Investorengespräche. Obwohl auch die Immobilieneigentümer sich um eine tragfähige Lösung bemüht haben, blieben die Verhandlungen letztlich erfolglos. Ursache sei vor allem, so der Insolvenzverwalter, die zu geringe Auslastung. ID 84

 


17.08.2018

 

Privates Ostallgäuer Pflegeheim schließt,

die Mehrheit der Pflegebedürftigen habe bereits neue Unterkünfte finden können, so die Geschäftsführung. Hintergrund der Schließung sind vorgeschriebene Modernisierungen, die in den 3 Gebäuden - teils über 30 Jahre alt - nicht zu stemmen gewesen wären. Nach marktd!alog-Informationen verfügt das Haus nur über 3 Einzelzimmer.

ID 10300


01.08.2018

Paderborner Pflegeheim geschlossen

Eine kleine, privat betriebene Pflegeeinrichtung in Paderbor ist seit heute geschlossen. Die zuletzt etwa 40 Bewohner wurden bereits in andere Pflegeeinrichtungen verlegt.

Grund für die Schließung sei die seit heute geltenden neuen Betriebsvorgaben. Ein entsprechender Umbau war in dem Haus, dessen Bausubstanz über 100 Jahre zurückreicht, nicht möglich.

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ID 10283


20.07.2018

Vierte Heimschließung in Berlin

für Mitte 2019 angekündigt. Das in Wedding beheimatete Seniorenheim beherbergte zuletzt über 100 pflegebedürftige Senioren, die sich nun eine neue Bleibe suchen müssen. Anlaß sind bauliche Infrastrukturmaßnahmen, die das Land Berlin, dem das Grundstück gehört, durchführen will.

In den letzten Monaten wurden bereits 3 Heimschließungen in Berlin-Mitte mit insgesamt rund 400 Pflegeplätzen angekündigt oder vollzogen, an deren Stelle Gewerbeflächen entstehen sollen.

ID 5102


11.07.2018

Privates Pflegeheim im Oberbergischen Kreis

kündigt Schließung im Herbst 2018 an. Grund sei die ab Sommer geltenden neuen Betriebsvorgaben. So könne die geforderte 80%ige Einzelzimmerquote in der 1987 aus dem Umbau eines Stallgebäudes eröffnete Einrichtung mit rund zwei Dutzend Plätzen nicht erfüllt werden. Neben den Pflegebedürftigen, von denen erste bereits umgezogen sind, sind rund 34 Mitarbeiter betroffen.

Weitere Details im PflegeheimReport

ID 10176


21.06.2018

Alpirsbacher Pflegeheim schließt im Oktober

Das Haus Auerhan/Silberstollen (Kreis Freudenstadt, BW) schließt Ende Oktober. Das hat Inhaberin Schmidt nach einer Mitteilung der Kommune angekündigt. Grund sei die ab kommendem Jahr geltende neue Bauverordnung, das Haus mit 38 Plätzen könne nach einem Umbau nicht mehr konkurrenzfähig betrieben werden.

Bis zum Schließungstermin will die Einrichtung für Neuaufnahmen nur noch Kurzzeit- und Tagespflegeplätze anbieten.

ID 10135


07.06.2018

Kreis Hildesheim: Heimbetreiber wirft über 100 Heimbewohner raus

Wie jetzt bekannt wurde, forderte der Betreiber einer Pflegeeinrichtung im Kreis Hildesheim (NI) seine über 100 Bewohner auf, sich "bis Ende Juli" einen neuen Heimplatz zu suchen. Hintergrund ist eine Räumungsklage, die der Immobilieneigentümer gegen den Betreiber erfolgreich geführt hat. Der gab "Mietmängel" als Grund für erfolgte Pachtkürzungen an. Der Eigentümer hingegen gab an, überhaupt keine Zahlungen mehr erhalten zu haben. Die ausstehende Summer beziffert er auf € 1,8 mio.

Ob ein Auszug wirklich erfolgen muß, ist unklar. Die Pflegeimmobilie wurde inzwischen verkauft. Der neue Eigentümer ist ebenfalls eine Betreibergesellschaft.

ID 4725


07.05.2018

Berlin-Mitte: Exodus der Senioren geht weiter

Wie bereits berichtet, schließt das Pro Seniore-Pflegeheim Vis à vis der Hackeschen Höfe, jetzt wurde bekannt, dass zwei weitere Heime in Berlin-Mitte schließen. In denen leben bisher rund 200 Senioren. Anstelle der Pflegeheime sind Bürobauten geplant.

Eigentümer und Betreiber ist eine private Betreibergesellschaft mit weiteren Pflegeheimen in der Region. Dort seien, so der Betreiber, 75 Pflegeplätze für die Bewohner der betroffenen Berliner Heime reserviert.

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ID 4898, 4931


04.05.2018

Privates Pflegeheim im Kreis Segeberg muß schließen

Grund: Fachkraftmangel. Die derzeit noch 30 Bewohner müssen bis zum 30. Juni anderweitig untergebracht werden.

Die 1978 eröffnete Einrichtung bot bisher 36 Dauerpflegeplätze. Drei zusätzliche Pflegekräfte wurden benötigt. Nach intensiver Werbung konnten zwar 2 Neueinstellungen vorgenommen werden, davon erkrankte eine Mitarbeiterin nach kurzer Zeit dauerhaft. Die zweite kündigte, nachdem ihr andernorts ein um 900 Euro höheres Salär angeboten wurde.

ID 5553


25.04.2018

 

Berlin: Pro Seniore Residenz Vis à vis der Hackeschen Höfe schließt

und wird abgerissen. Bis Ende Juni müssen die verbliebenen Bewohner die Pflegeeinrichtung verlassen. Mit 29 Bewohnern (das Haus hat hat über 200 Plätze) hat Betreiber Pro Seniore wohl vorausschauend keine neuen Bewohner mehr aufgenommen. Eine entsprechende Bauvoranfrage des Hamburger Unternehmens DC Values, die die Immobilie 2014 erwarben, liegt seit 2016 vor und wurde vom Stadtbezirk positiv beschieden. Die im Februar 2018 verkündete Inanspruchnahme der Verlängerungsoption des Pachtvertrages bis 2023 durch Pro Seniore ist damit obsolet, diente wohl der Versilberung des Auflösevertrages.

Das erst vor 20 Jahren errichtete Pflegeheim soll Läden und Boutiquen weichen - die Hackeschen Höfe sind Hochpreisgebiet mit Gewerbemieten um 100 Euro je Quadratmeter. Auch Wohnraum, darunter 30 Plätze für betreutes Wohnen, sei vorgesehen. Ob dieser Ankündigung Taten folgen oder sie eher zur Beruhigung der Öffentlichkeit dient, wird sich zeigen.

Der Hamburger Eigentümer DC Values, Hauptgesellschafter ist John Jahr vom Verlagshaus Gruner + Jahr, ist spezialisiert auf Immobilien am "Ende ihres Lebenszyklus".

Andere Berliner Heimbetreiber, so die Caritas und der DPWV, sehen in der Entwicklung an den Hackeschen Höfen einen Trend: traditionell gewachsene Lebensräume in Berlin würden immer mehr entmischt, seien einer Gentrifizierung ausgesetzt. Ältere Menschen würden zunehmend aus innerstädtischen Bereichen verdrängt. O-Ton Andre Lossin, Geschäftsführer des Sozialverbandes Volkssolidarität: "In Mitte wohnen kaum noch alte Leute".

ID 4910

 

BRK-Pflegeheim Gößweinstein schließt

nach Fertigstellung des Ersatzbaus. Der wird am 1.Mai offiziell eröffnet. Vollstationäre Pflege wird allerdings nicht mehr angeboten, den künftigen Bewohnern der neuen Seniorenwohnanlage im Kreis Forchheim (BY) steht eine Tagespflegestation und ambulante Pflege zur Verfügung.

ID 6548, 8230


13.04.2018

Heimschließung im Kreis Rems-Murr

Zum 31.Mai hat eine privat betriebene Pflegeeinrichtung mit rund 30 Betten ihre Schließung angekündigt. Vorausgegangen war die Verhängung eines Aufnahmestopps durch die Heimaufsicht wegen fehlender Fachkräfte, in deren Folge sich die Belegungszahl um ein rundes Drittel verringerte. Fehlende Einnahmen führten zur Stellung eines Insolvenzantrages.

Für die verbliebenen 20 Heimbewohner wird nun nach alternativen Unterbringungsmöglichkeiten gesucht.

ID 9940

 

Penzberg: Kommune will Heimbetrieb übernehmen

Wie berichtet (siehe unten) wird die AWO den Heimbetrieb Ende Mai 2018 einstellen. Wie die Kommune verlauten ließ, übernimmt sie die Verantwortung für den Heimbetrieb  ab diesem Zeitpunkt. Ob das Engagement auf Dauer ausgelegt ist, scheint indes  zweifelhaft. Wahrscheinlicher ist die Übergabe des Heimbetriebs an einen anderen Betreiber, entsprechende Kontakte wurden während des Streites mit der AWO bereits geknüpft. Unter anderen zeigte sich die private Betreiberkette Compassio an der Übernahme interessiert.

ID 8790


12.04.2018

Bretten: Schließung des Altenhilfezentrum St.Laurentius bereits im Juni

Die angekündigte Schließung des Altenhilfezentrums St.Laurentius in Bretten (Kreis Karlsruhe, BW) durch den Caritas-Trägerverband (siehe unsere Meldung vom Februar) erfolgt nicht - wie ursprünglich kommuniziert - im September 2018, sondern bereits im Juni. Ursache ist fehlendes Fachpersonal. Viele Mitarbeiter, ohnehin verunsichert durch die rund 1jährige Unsicherheit über die Zukunft des Hauses, haben aufgrund neuer Anstellungen das Haus früher verlassen als vorgesehen.

ID 9001

 


28.03.2018

 

Geplante Heimschließung im Kreis Lörrach

kann nicht zum 31.März erfolgen. Grund: für 7 der verbliebenen 49 Heimbewohner konnte noch kein anderer Heimplatz gefunden werden. Wie berichtet, erließ die Heimaufsicht im Februar eine Schließungsanordnung aufgrund gravierender Pflegemängel.

Die verbliebenen Bewohner werden bis einschließlich April durch das Personal eines naheliegenden  kirchlichen Pflegeheims versorgt. Sollte bis dahin kein Ausweichquartier gefunden werden, sieht der Bürgermeister den privaten Berliner Heimbetreiber "in der Pflicht", sich um diese Bewohner zu kümmern.

ID 9791

 

Kommune gibt Seniorenwohnanlage auf

Klarheit zur Zukunft der Seniorenwohnanlage hat jetzt der Magistratsbeschluß der Stadt im südhessischen Kreis Darmstadt-Dieburg geschaffen, die Anlage wird aufgegeben. Hintergrund ist ein Sanierungsstau, der auf € 3 mio. geschätzt wird. Die bislang herrschende Unsicherheit über die Zukunft der Anlage unter den betagten Mietern der knapp 70 Wohnungen sorgte bislang für miese Stimmung unter ihnen.

Nachdem nun Klarheit herrscht, zudem ein Neubau in den kommenden Jahren in Aussicht steht, herrscht Erleichterung. "Kein Mieter wird auf die Straße gesetzt", verlautet es aus dem Rathaus. Geeignete Grundstücke im Besitz der Kommune wurden bereits identifiziert. "Geschäfte müssten auch "mit einem Rollator gut erreichbar" sein, so umschreibt der Bürgermeister das Anforderungsprofil an die künftige Lage.

 

Mehr im nächsten T!ckerSelect .


26.03.2018

 

Prenzberg: AWO will den Heimbetrieb einstellen

Dem größten Pflegeheim der Stadt im Kreis  Weilheim-Schongau (BY) droht im 40.Jahr seit Bestehen der Kooperation des Sozialverbandes mit der Stadt die Schließung. Betreiber AWO hat der Kommune, Eigentümer der Immobilie, jetzt die Ausstiegsmodalitäten dargelegt. Eine Kündigung des Betreibervertrags wurde bereits 2016 zum Ablauf des Jahres 2017 ausgesprochen. Der Weiterbetrieb erfolgt bislang, weil man sich noch in Verhandlungen über einen Ersatzbau befand. Die sind jetzt gescheitert.

Update: Stadt und Betreiber haben sich inzwischen auf den Weiterbetrieb des Pflegeheims bis Ende Mai 2018 verständigt.

Mehr im T!ckerSelect der kommenden Woche.

ID 8790

 

Hannoveraner Pflegeheim der Diakonie schließt Anfang Mai

Heimbewohner und Mitarbeiter wurden bereits informiert. Ohnehin wurde die Einrichtung zuletzt nur noch gut zur Hälfte belegt.

Ursache sind fehlende Pflegefachkräfte. Ständiger Wechsel im Personalstamm konnte nur durch Leihkräfte ausgeglichen werden. Ursache für den häufigen Personalwechsel dürfte der Umstand gewesen sein, daß die Pflegekräfte nicht nach Tarif bezahlt wurden.

Mehr im PflegeheimReport, der nächste Woche erscheint.

ID 9784


23.03.2018

Pflegeheim im Kreis Traunstein schließt

am 30.Juni des Jahres. Das Gebäude entspräche nicht mehr den baulichen Vorschriften, so der Berliner Heimbetreiber. Gut 100 Pflegeplätze werden damit entfallen.

ID 8254


26.02.2018

 

Bretten: Schließung vom Altenhilfezentrum St.Laurentius endgültig

Der örtliche Caritas-Trägerverband nimmt endgültig Abschied von den Ersatzbauplänen seines 1985 eröffneten Altenhilfezentrums, zum September 2018 schließt die Pflegeeinrichtung ihre Pforten. Wie die Caritas-Vorsitzende erklärte, hätten sich inzwischen zu viele der angestellten Pflegefachkräfte anderweitig verdingt, zudem sei angesichts eines erfolgten Ersatzbaus eines evangelischen Trägers sowie eines geplanten Neubaus eines anderen Betreibers im Ort das wirtschaftliche Risiko eines Ersatzbaus einfach zu hoch.

Wie berichtet, stritten sich Kommune und Heimträger monatelang um die entsprechende Umwidmung der vorgesehenen Baufläche, die die Gemeinde Ende letzten Jahres schließlich auf den Weg brachte.

Von der Schließung betroffen ist auch die zugehörige Tagespflege sowie die Sozialstation. Die Brettener Einrichtung ist das einzige Pflegeangebot des regionalen Caritasverbandes.

ID 9001

 

Heimschließung im Kreis Passau

Eine privat betriebene Pflegeeinrichtung im Kreis Passau kündigt seine Schließung zum 31.März 2018 an. Offizielle Begründung: der Mangel an Pflegefachkräften. Für die derzeit 32 Pflegebedürftigen seien bereits Ersatzplätze gefunden, so die Heimleiterin.

ID 9812


20.02.2018

 

Heimschließung in Köln

Den zuletzt rund 80 Heimbewohnern flatterte jetzt die Kündigung zum Ablauf Juli 2018 ins Haus. Wie der private Betreiber mitteilte, sind die ab Sommer geltenden neuen Betriebsvorschriften Anlaß für diesen Schritt. Das Haus hat zwar 100% Einzelzimmer, aber keine Badezimmer. Bei einer entsprechenden Nachrüstung würde mehr als die Hälfte der Pflegezimmer wegfallen.  Die Suche nach einem bezahlbaren Grundstück für einen Ersatzbau sei erfolglos verlaufen.

Das Pflegeheim war Mitte der 1970er Jahre nach Umbau eines früheren Postwohnheims eröffnet worden.

ID 9801

 


17.02.2018

 

Pflegeheim-Zwangsschließung im Kreis Lörrach

Wiederholt aufgetretene Pflegemängel und fehlendes Pflegepersonal veranlassten jetzt die Heimaufsicht, dem Pflegeheim die Betriebserlaubnis zu entziehen. Seit November 2016 habe man wiederholt gravierende Mängel festgestellt, eine grundlegende Verbesserung sei seither nicht eingetreten.

Der Betreiber, ein private überregional tätige Betreiberkette aus Berlin mit über 20 Einrichtungen, kündigte an, das Haus zum 31.März 2018 zu schließen. Das Unternehmen räumt die Mängel, verursacht durch eine zu "dünne Personaldecke", ein. Der Betreiber hatte sich 2016 von der damaligen Heimleitung getrennt.

Gemeinsam mit der Kreisverwaltung bemühe man sich jetzt um die anderweitige Unterbringung der derzeit noch rund 50 Heimbewohner.

ID 9791

 

Kreis Nürnberger Land: ambulante statt stationäre Pflege

Der diakonische Träger einer Pflegestation im Kreis gibt die Umwandlung zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften bekannt. Bereits jetzt werden nur noch Kurzzeitpflegegäste aufgenommen. Die aktuell 37 Pflegebedürftigen können die neue Wohnform nutzen oder in eine Dauerpflegeeinrichtung des Betreibers in der Region umziehen. In der Kommunalpolitik ist das Vorhaben auf ein geteiltes Echo gestoßen.

Ausgelöst wurde die Maßnahme, weil entsprechend der Vorgaben des Bayerischen Pflege-u.Wohnqualitätsgesetzess mehr Einzelzimmer nötig geworden wären. Doch damit könne eine so kleine Pflegeeinheit nicht wirtschaftlich betrieben werden, so der Träger. Entstehen sollen nun zwei ambulant betreute Senioren-WG`s mit 12 bzw.15 Plätzen.

ID 9798

 


Alle Details im aktuellen T!cker-select und im nächsten PflegeheimReport

 


10.01.2018

Heimbetreiber sind schadensersatzpflichtig,

wenn ihre Pflegeeinrichtung wegen Pflegemängel geschlossen wird. So die Auffassung des Landgerichts Bonn in einem Berufungsverfahren (Az.: 5 S 155/17) gegen ein sinngemäßes Urteil des Amtsgerichts Bonn (Az.: 118 C 253/16).

Konkret ging es um die Schließung des skandalträchtigen Haus Dottendorf (Bonn), dessen Betreiber Senator wegen seinerzeit festgestellter gravierender Pflegemängel und zweier damit in Verbindung gebrachter Todesfälle die Heimaufsicht die Betriebserlaubnis entzog. Die Entscheidung der Heimaufsicht wurde später gerichtlich bestätigt.

Knapp 100 Heimbewohner mußten innerhalb weniger Tage verlegt werden. Der inzwischen verstorbenen Klägerin entstanden im neuen Heim Mehrkosten von knapp € 9.-/Tag, nach 442 Tagen dort verstarb sie. Die Erben führten das Verfahren fort, am Ende sprachen ihnen die Richter insgesamt fast € 5.000.-Schadenersatz zu.

Dem - noch nicht rechtskräftigen - Urteil kommt bundesweite Signalwirkung zu, in ähnlichen Fällen gingen Heimbewohner bisher leer aus.


08.01.2018

Heimschließung in Sachsen-Anhalt: notfalls bis zum bitteren Ende

will der Betreiber einer kurz vor Weihnachten durch das Landesverwaltungsamt (Heimaufsicht) geschlossenen Pflegeeinrichtung notfalls durchhalten und kündigt erneutes juristisches Vorgehen gegen das Landesverwaltungsamt an. Gemeint ist der Verbleib von derzeit noch 11 Einwohnern (von insgesamt 38 der 44-Betten zählenden Einrichtung), die den Zwangsumzug abgelehnt haben und inm Heim verblieben sind. Von den Pflegekassen erstattet wird jetzt nur noch der sehr viel geringere Pflegesatz für ambulante Pflege, unter dem Dachdem des Pflegeheims sitzt auch der eigene ambulante Pflegedienst.

Die verbliebenen Bewohner scheinen den Durchhaltewillen der Betreiber zu teilen. Ein Reporter des örtlichen Lokalblättchens berichtet jedenfalls von einer "guten Stimmung" unter ihnen.

ID 9725