30.05.2017

Pflegeplatzstatistik 2017

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T!ckermeldungen zum Thema:

Insolvenzmeldungen von Pflegeheimen

 


 

 


14.07.2017

Haus Inselfrieden heißt jetzt " To Huus Nördernee"

Das Pflegeheim auf Norderney, wegen gravierender Pflegemängel und nachfolgender Insolvenz der damaligen Betreiberin unrühmlich bekanntgeworden, hat sich umbenannt. Die  jetzt von Sander Pflege betriebene Einrichtung konnte wieder Fachkräfte einstellen und damit mehr Pflegebedürftige aufnehmen, was 2016 voraussichtlich zu einer schwarzen Null in der Bilanz führen dürfte. Durch die Umbennung soll diese Entwicklung auch nach außen deutlich werden.

ID 8197


10.06.2017

DOREA übernimmt insolventes Demenzheim

in Edemissen (Kreis Peine, NI) und sorgt durch Übernahme des Pflegepersonals für einen reibungslosen Weiterbetrieb des Hauses, dessen vorherige Betreiberin im Februar Insolvenz angemeldet hatte.

ID 2081

 


21.04.2017

 

AWO Kreisverband Goslar stellt Insolvenzantrag

aufgrund nicht korrekt abgeführter Steuern und Sozialabgaben. Entstanden seien diese nach Umstrukturierung des Verbandes im vergangenen Jahr, bei der finanzielle Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden seien. Es werden 19 Mitarbeiter beschäftigt. In der Altenhilfe betreibt der Verband eine Tagespflegestation in Goslar.

Angestrebt wird eine Verständigung mit den Finanzbehörden, die Sanierung und Fortführung des regulären Geschäftsbetriebes. Dieser sei zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.

 


16.03.2017

 

„Haus der Heimat“ insolvent

Die Altenwohn- und Pflegeheim GmbH, Betreiberin des o.a. Hauses in Hann. Münden, meldet Insolvenz an. Mit Beschluß des Amstgerichtes vom 14.März wurde das Verfahren eröffnet. Betroffen sind 76 Pflegebedürftige und 70 Mitarbeiter. Über das beantragte Insolvenzgeld der Arbeitsagentur sei der Weiterbetrieb vorerst gesichert. Auslöser soll Liquiditätsmangel infolge nicht verlängerter Kreditlinien sein.

Vorausgegangen war ein seit Juni 2016 geltender Belegungsstop, das Haus hat eigentlich 110 Plätze.  Moniert wurden Mängel in der Pflege und Hygiene. Ähnliche Gründe führten 2016 bereits zur Schließung und anschließender Insolvenz des „Haus Inselfrieden“ auf Norderney, in Personalunion betrieben von der Geschäftsführerin des „Haus der Heimat“.

Update 27.03.2017: Hausverbot für Landtagsabgeordneten Schminke

In einer Beschäftigtenversammlung wollte der Abgeordnete die Beschäftigten über die Aufstellung eines Betriebsrates informieren. Dazu riet er nach Bekanntwerden des Insolvenzantrages. Die Betreiberin erteilte ihm postwendend Hausverbot. Schminke hat die Pflegemißstände in den beiden von der Betreiberin geführten Pflegeheime publik gemacht.

ID 8202

 

DRK Dessau-Roßlau: der mühsame Weg aus der Insolvenz

Im vergangenen September erklärte sich der Kreisverband für zahlungsunfähig, ab Sommer 2017 soll er wieder eigenständig arbeiten können. Erste Erfolge konnten unter Moderation des Insolvenzverwalters erreicht werden: so konnten neue Kostensätze mit den Kostenträgern vereinbart, die Auslastung des kleinen von ihm betriebenen Pflegeheims deutlich erhöht werden.  Die Leitungstätigkeit soll professioneller organisiert und die Geschäftsfelder Alten- und Krankenpflege in zwei eigenständige Tochtergesellschaften ausgelagert werden.

ID 7507


10.02.2017

 

Fachkraftmangel treibt Pflegeheim in die Insolvenz

80 Pflegeplätze sind eigentlich eine solide Basis für den Betrieb eines Pflegeheimes - wenn man sie denn alle belegen dürfte. Da ein Fachkraftanteil von 50% vorgeschrieben ist, bedeutet fehlendes Fachpersonal früher oder später ein Aufnahmestop und damit weniger Einnahmen.

Diese Entwicklung führte jetzt zu einem Insolvenzantrag eine Pflegeheimes im Rhein-Neckar-Kreis, dem einzigen in der 5000-Seelengemeinde. Von eigentlich 80 Plätzen waren zuletzt 60 belegt. Der Insolvenzverwalter ist jetzt auf der Suche nach einem Investor, der in die Einrichtung investiert und künftig auch betreiben soll. Denn der jetzige überwiegende Anteil an Doppelzimmern ist das Damoklesschwert, das die Zukunftsfähigkeit des Hauses zusätzlich bedroht - ab 2019 müssen 100% Einzelzimmer vorgehalten werden.

ID 8809


03.02.2017

 

 

Schwesternschaft Coburg meldete Insolvenz an

Am 31.Januar wurde lt. zuständigem Amtsgericht Insolvenzantrag gestellt. Die Coburger Schwesternschaft ist in den 3 Bereichen Arbeitnehmerüberlassung, Berufsfachschulen und stationäre Heimpflege tätig.

Ursächlich ist die im vergangenen Jahr geänderte Rechtsgrundlage zur Arbeitnehmerüberlassung, der Haupteinnahmequelle der Schwesternschaft. Seither ist die Überlassung auf höchstens 18 Monate beim gleichen Unternehmen begrenzt. Einen Sonderstatus der Schwestern erkannte der EuGH vergangenen November nicht an. Der größte Kunde der Schwesternschaft, die kommunalen Regiomedkliniken, boten den in ihren Häusern beschäftigten Schwestern die Übernahme gemäß dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes an, rund 500 (von etwa 540) Schwestern nahmen das Angebot an.

Nach dem Verkauf 2016 des von der Schwesternschaft betriebenen Coburger Mila-Gottfriedsen-Hauses betreiben die Schwestern noch das ebenfalls in Coburg gelegenen Seniorenwohnzentrums mit gut 100 Pflegeplätzen. Diese Pflegeeinrichtung wurde zum Verkauf angeboten - allerdings, so die Schwesternschaft, nur zu Sondierungszwecken. Der Betrieb des Hauses läuft vorerst uneingeschränkt weiter, der Insolvenzverwalter hat bereits Insolvenzgeld bei der Arbeitsagentur beantragt.

ID 8798

 

Haven Sanatorium AG meldet Insolvenz an

Mit dem Insolvenzantrag der AG sind zwei vollmundig angekündigte Demenzprojekte in Rheinland-Pfalz gescheitert. In Rhaunen (Kreis Birkenfeld) war ursprünglich eine Investition von € 20 mio. erst für 300, dann 160 Pflegeplätze vorgesehen; in Eppenbrunn (Südwestpfalz) ein Demenzzentrum mit 66 Plätzen. Bis zu Gesprächen im Berliner Regierungsviertel spülte das vermeintlich neuartige Pflegekonzept die verhinderten Investoren.  Auch die BAFIN war interessiert, allerdings weniger am Demenz- als vielmehr am Finanzierungskonzept, mit dem Anleger gewonnen werden sollten.

ID 5720, 7358, 1442471991Bet


13.01.2017

 

Zwangsversteigerungen Seniorenwohnanlage

Etwa ein Drittel der mit der Homberger (HE) Seniorenresidenz Papillon verbundenen Seniorenwohnanlage wird zwangsversteigert, entsprechende Termine hat das zuständige Amtsgericht jetzt festgesetzt.

Ausgelöst wurde das Verfahren durch Insolvenz des betreffenden Bauträgers. Der Inhaber und Betreiber des Pflegeheims begrüßt das Verfahren, da die Kosten der Zwangsverwaltung künftig entfallen und die Besitzverhältnisse der Eigentümergemeinschaft geklärt werden. Für die betroffenen Mieter ändere sich ohnehin kaum etwas.

ID 7793

 


04.01.2017

 

St.Vinzenz-Pflegeheim in Altena nicht von Betriebseinstellung betroffen

Der Träger des Altenaer Pflegeheims, das Krankenhaus St.Vinzenz Altena GmbH, hat gestern den Betrieb eingestellt. Vorausgegangen war ein Insolvenzantrag in 2016. Das zugehörige Pflegeheim mit (fast voll belegten) 43 Betten, geführt als eigenständige GmbH, ist von der Betriebseinstellung nicht betroffen. Nach Ansicht des Insolvenzverwalters hat es im Gegensatz zur Muttergesellschaft positive Perspektiven. Bzgl. der Muttergesellschaft wird dies vereinzelt von Insidern bestritten, der Insolvenzverwalter habe "von Anfang an die Weichen in Richtung Pflegeheim" gestellt.

Derzeit offen ist, was aus den Erweiterungsplänen des Pflegeheims wird, die auf dem Krankenhausgelände geplant waren.

ID 7259


21.12.2016

 

Emmaburg-Investorin zur Zahlung verurteilt

Im Fall des insolventen Bad Laaspher Pflegeheims Emmaburg wurde die aus Kasachstan stammende Investorin zur Zahlung einer offenen Handwerkerrechnung i.H. von € 435.000 verurteilt. Ihre vom Rechtsanwalt vorgetragene Begründung, sie habe den mit dem Handwerker abgeschlossenen Vertrag nicht richtig verstanden, ließ der Richter nicht gelten. Die Investorin selbst blieb dem Prozeß fern und wurde deshalb zu einer Ordnungsstrafe verurteilt. Über weitere Forderungen von rd. € 1,3 mio. soll nächstes Jahr verhandelt werden. Dazu kommen Verfahrenskosten von bis zu € 200.000.-

Ursprünglich sollte die Emmaburg Mitte 2016 mit zunächst 55 Dauerpflegeplätzen eröffnet werden. Wie die Nachnutzung der fast vollständig renovierten Pflegeeinrichtung aussehen soll, ist nicht bekannt. Denkbar wäre eine Nutzung durch die Arbeiterwohlfahrt, die ihr Fritz-Heinrich-Seniorenzentrum mit zuletzt 51 Bewohnern 2017 schließen will.

ID 6370


16.12.2016

 

Eigentümer übernehmen Seniorenresidenz "Villa Sibilla"

Vor einem Jahr meldete die Trägergesellschaft "Aktiengesellschaft Bad Neuenahr" Insolvenz (in Eigenverwaltung), zu der die Seniorenresidenz gehörte, an. Zwischenzeitlich wurde die in Rechtsform einer GmbH ausgegliedert, ab 1.Januar 2017 übernehmen die Immobilienbesitzer auch den Heimbetrieb. Sie wollen durch Auflösung des Sanierungsstaus und bessere Auslastung das Haus profitabel machen, bisher wurden Verluste von über € 1 mio. produziert.

Außer der Seniorenresidenz verantwortet die insolvente Aktiengesellschaft, deren größter Aktionär die Stadt mit gut 27% ist, die Ahr-Therme, Kurparkliegenschaften und Heilquelle.

ID 3332

 


08.12.2016

 

Elisabeth-Stift hat wieder eine Zukunft

Die Pflegeeinrichtung in Velbert (NW) hat einen neuen Eigentümer. Eine private norddeutsche Betreiberorganisation hat die Immobilie aus der Insolvenzmasse des Trägervereins erworben und wird die Einrichtung auch betreiben. Für derzeit 86 Pflegebedürftigen sind die Zeiten der Unsicherheit vorbei, das Personal wird  zu den bestehenden Konditionen übernommen.

Ins Schlingern kam der Trägerverein durch einen Erweiterungsbau, dessen Kosten durch zusätzliche Baugrunduntersuchungen unvorhersehbar in die Höhe geschnellt waren. Im Gegensatz zum Pflegeheim hat der der Diakonie nahestehende Verein wohl keine Zukunft, nachdem der Vereinszweck nun weggefallen ist.

ID 8679

 


01.12.2016

 

GVS-Herdecke: Investor widerspricht

Im kürzlich eröffneten Schutzschirmverfahren des GVS-Herdecke hat sich jetzt der betroffene Investor, die Wohnungsbaugesellschaft "Reale Werte" aus Holzwickede, zu Wort gemeldet und der GVS-Darstellung widersprochen. Diese gab als Grund für das Insolvenzverfahren an, der Investor wolle nur noch Teile einer zum GVS gehörenden Immobilie kaufen. Die Wohnungsbaugesellschaft hingegen will  diesen.Komplex (an der Herdecker Goethestraße) nach wie vor als Ganzes erwerben. Für das geplante Bauvorhaben mit rund € 22 mio. Investitionsvolumen werde die Fläche insgesamt benötigt.

Angesichts der im Dezember fällig werdenden Weihnachtsgelder für rund 400 Mitarbeiter scheinen Zweifel an der vom GVS angegebenen Insolvenzursache begründet. Für eine fast-Pleite in 2014 wurde die damalige Geschäftsführerin verantwortlich gemacht und gefeuert.

ID 1334826357Bet

 


24.11.2016

 

GVS Herdecke im Schutzschirmverfahren

Der Sozialverband bentragte gestern Insolvenz in Eigenverwaltung, das zuständige Gericht hat dem inzwischen stattgegeben. Das Verfahren läuft sowohl für den Verein als auch die Tochter-gGmbH "Seniorendienste". Diese betreibt in Herdecke aktuell 2 Seniorenheime mit gut 200 Betten, eine dritte Seniorenpflegeeinrichtung steht kurz vor der Eröffnung. Beide Heime waren zuletzt mit rund 97% sehr gut ausgelastet. Der GVS ist in weiteren sozialen Bereichen aktiv und gilt als der größte Betreiber von Kindergärten in der Stadt.

Der laufende Betrieb ist gewährleistet, ebenso die Gehaltszahlungen über das 3monatige Insolvenzgeld der Arbeitsagentur.

Als Auslöser gilt ein unmittelbar vor Vertragsabschluß geplatzter Immobilienverkauf, der die laufende Liquidität gesichert hätte. Aber auch die Führungsstruktur gilt als Baustelle. Die Organisation mit rund 450 Mitarbeitern wird von einem 3köpfigen Vorstand ehrenamtlich geführt. Offenkundig wurde das bereits vor 2 Jahren: nach einem Millionenverlust im Seniorenheimbetrieb drohte schon einmal die Illiquidität.

ID 1334826357Bet

 

Detmold: Heim schließt nach Insolvenz Ende November

Das privat betriebene Heim im Hülsenweg schließt zum Monatsende endgültig. Vorausgegangen war ein Insolvenzantrag wegen schlichtem Geldmangel. Nach eigenen Angaben des Betreibers waren in kurzer Zeit 8 Bewohner verstorben, vom Todeszeitpunkt an zahlt die Pflegekasse nicht mehr. Das Haus verfügt über 32 Pflegeplätze.

ID 8645


18.11.2016

Freigerichter Seniorenheim gerettet

Mit Übernahme des Heimbetriebes durch die vorherige Pflegedienstleitung wird das im hessischen Freigericht liegende Heim erfolgreich aus dem Insolvenzverfahren geführt. Es war in Schieflage geraten, nachdem die Altinhaberin den Betrieb wegen einer schweren Erkrankung nicht weiterführen konnte.

ID 7042

 


28.10.2016

 

St.Vinzenz Krankenhaus samt Pflegeheim insolvent

Das St.Vinzenz-Pflegeheim in Altena (Märkischer Kreis, NW) stellt erneut Insolvenzantrag. Das Pflegeheim verfügt über 43 Betten, davon waren zuletzt 41 belegt.

Bereits vor einem Jahr wurde Insolvenz bentragt, in deren Folge die schweizer Palanx Holding das kleine Krankenhaus  mit 85 Betten und dem angeschlossenen Altenheim übernommen hatte. Die mangelnde Finanzausstattung durch den neuen Eigentümer soll Auslöser des jetzigen Insolvenzantrages sein. Der Betrieb der Klinik und des Pflegeheims läuft vorerst weiter.

ID 7259

 

Stiftung St.Jürgen Hospital: Insolvenzverfahren eröffnet

Über das Vermögen der Bad Oldesloer Stiftung und des von ihr früher betriebenen Pflegeheims eröffnete das Amtsgericht Reinbek das Insolvenzverfahren.

ID 5573


09.09.2016

 

Rangau Seniorenzentrum: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Im Juli hatte die Träger-gGmbH Insolvenzantrag gestellt, im Oktober läuft die 3-Monatsfrist ab, in denen der Insolvenzverwalter Zeit für eine Sanierungslösung hat. Der meldet einen namentlich nicht genannten ernsthaften Interessenten, der in der Region bereits Pflegeeinrichtungen betreiben soll. Dabei hat die Kommune dem Antrag auf Umnutzung der Immobilie in ein Hotel bereits Zustimmung signalisiert.

Alleiniger Gesellschafter der Träger-gGmbH ist die Diakonie Fürth. Die hatte im Juli die Reißleine gezogen, weil sie die chronisch defizitäre Einrichtung nicht länger subventionieren wollte. € 750.000 seien in den letzten 5 Jahren seit der Eröffnung 2011 bereits zugeschossen worden.

Die Einrichtung bietet 39 Plätze (nach marktd!alog-Informationen zuletzt zu 92% belegt) in Hausgemeinschaften vorwiegend für demenziell Erkrankte.

ID 5193


28.06.2016

 

Pflegeheim "Inselfrieden" meldet Insolvenz an - Staatsanwaltschaft ermittelt

wegen Körperverletzung. Gravierende Hygienemängel, fehlendes Fachpersonal, unzureichende Speisen- und Getränkeversorgung scheinen zuletzt den Alltag in dem Heim auf Norderney (NI) geprägt zu haben, das bei der letzten MDK-Bewertung die Note 1,1 erhielt. Ein Bewohner soll verstorben sein, nachdem er dehydriert ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

Der eingesetzte Insolvenzverwalter ist auf der Suche nach einem Betreiber für die 49-Betteneinrichtung, nach marktd!alog-Informationen zuletzt zu 88% belegt.

ID 8197


24.03.2016

 

"Alten- und Pflegeheim Koch" meldet Insolvenz an

Die im Kreis Lüneburg (NI) liegenden Pflegeeinrichtung, 1981 eröffnet, meldet Insolvenz an. Vorgehalten werden 33 Pflegebetten (9 Einzelzimmer) und Tagespflege. Das Haus war nach marktd!alog-Informationen zuletzt voll belegt.

Der Weiterbetrieb ist über das Insolvenzgeld vorläufig sichergestellt.

ID 8192

 


18.03.2016

 

Seniorenheim Brundorf: Silberstreif am Horizont

Die insolvente Pflegeeinrichtung im Kreis Osterholz (NI) kann ihr Personal auch nach dem Auslaufen des Insolvenzgeldes Ende März weiter bezahlen, der Heimbetrieb kann nahtlos fortgeführt werden. So der aktuelle Bericht des Insolvenzverwalters. Grund für dessen Optimismus ist die gestiegene Liquidität durch die höhere Auslastung (derzeit etwa 90 %). Zudem hätten einige regionale Betreiber Interesse an der Übernahme der Pflegeeinrichtung. Insgesamt begünstigt das Marktumfeld die Einrichtung, durch  Baumaßnahmen ist die Immobilie in einem guten Zustand.

Die finanziellen Belastungen durch die Baumaßnahmen waren auch die Ursache für den Insolvenzantrag. In 2011 wurden für etwa € 1,2 mio. Gebäudeteile zusammengelegt, Pflegeplätze aufgestockt, Aufzugsanlage und Außenanlagen erneuert.

ID 7951

 


26.02.2016

 

Seniorenheim Brundorf stellt Insolvenzantrag

Das im Kreis Osterholz (NI) gelegene Pflegeheim mit 49 Betten stellt Insolvenzantrag. Ursächlich sollen die Kosten für einen unfangreichen Umbau aus dem Jahr 2012 sein. Nach marktd!alog-Informationen eröffnete das Haus 1993 und war zuletzt zu 80 % belegt. Hinsichtlich der Sanierungschancen zeigt sich der Insolvenzverwalter zuversichtlich.

Der Weiterbetrieb ist vorerst über das Insolvenzgeld sichergestellt.

ID 7951