06.03.2018

Trendreport: Bauprojekte

Monatsbericht Februar 2018

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T!ckermeldungen zum Thema: Seniorenwohnen

einschließlich Senioren-Wohngemeinschaften

 



17.04.2018

„Wohnen für Hilfe“ soll auch in Leverkusen starten

Neu ist das Konzept nicht, doch weitgehend unbekannt: in mittlerweile 33 Gemeinden bundesweit - häufig Studentenstädte - gibt es entsprechende Angebote, bei denen ältere Menschen ihren häufig zu groß gewordenen Wohnraum mit jungen Menschen teilen und den Alltag gemeinsam bewältigen, das Schleppen von schweren Einkaufstüten etwa übernehmen die Jungen. Dafür müssen sie keine oder weniger Miete berappen. Und sie haben im Studienort ein Dach über dem Kopf - keine Selbstverständlichkeit auf einem leergefegten Wohnungsmarkt.

Die AWO Leverkusen plant jetzt ein entsprechendes Angebot. Eine Mitarbeiterin, für ein Jahr aus Mitteln der Stadt finanziert, soll auf Akquisetour gehen und interessierte Senioren finden. Die könnten so einen schlimmstenfalls erforderlichen Umzug ins Seniorenheim so mindestens hinausschieben.


28.03.2018

Kommune gibt Seniorenwohnanlage auf

Klarheit zur Zukunft der Seniorenwohnanlage hat jetzt der Magistratsbeschluß der Stadt im südhessischen Kreis Darmstadt-Dieburg geschaffen, die Anlage wird aufgegeben. Hintergrund ist ein Sanierungsstau, der auf € 3 mio. geschätzt wird. Die bislang herrschende Unsicherheit über die Zukunft der Anlage unter den betagten Mietern der knapp 70 Wohnungen sorgte bislang für miese Stimmung unter ihnen.

Nachdem nun Klarheit herrscht, zudem ein Neubau in den kommenden Jahren in Aussicht steht, herrscht Erleichterung. "Kein Mieter wird auf die Straße gesetzt", verlautet es aus dem Rathaus. Geeignete Grundstücke im Besitz der Kommune wurden bereits identifiziert. "Geschäfte müssten auch "mit einem Rollator gut erreichbar" sein, so umschreibt der Bürgermeister das Anforderungsprofil an die künftige Lage.

Mehr im T!ckerSelect der kommenden Woche.

 

Umzugsprämie für Senioren

Gut 15.000 Einwohner zählt das Städtchen im Kreis Ludwigsburg, rund 20 Kilometer von Stuttgart entfernt und damit im Einzugsbereich der Landeshauptstadt. Eine Folge: knapper Wohnraum. Mit einer ungewöhnlichen Idee will der Marbacher Stadtrat nun Senioren motivieren, aus ihren häufig zu groß gewordenen Wohnungen in eine kleinere umzusiedeln und damit Platz für junge Familien zu schaffen. 2.500 Euro sollen sie erhalten, wenn sie ihr altes Zuhause gegen eine kleinere Wohnungen tauschen.

Details sind noch ungeklärt, etwa, wenn ein Auszug in ein Pflegeheim erfolgt. Aber der Grundsatzbeschluß steht. Ein vergleichbares Angebot gibt es im Ländle bisher nur in Lörrach. Gudrun Heute-Bluhm, Mitglied im Vorstand des Städtetages und ehemals Oberbürgermeisterin in Lörrach, bezeichnet die Idee als gutes Instrument, um "große Wohnungen frei zu machen".